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FAZ Plus Artikel Gentests : Das Recht auf Behinderung

„Glück kennt keine Behinderung“: Mila lächelt fröhlich im Beisein von Freunden und Familie. Bild: Jenny Klestil

Pränataldiagnostik macht es möglich, sich vor der Geburt für oder gegen ein Kind mit Behinderung zu entscheiden. Doch wie reagieren werdende Eltern im Angesicht dieser Wahl?

          Babykleidung kauft sie keine. Auch mögliche Namen für den Nachwuchs will sie nicht nennen. Sie spricht nur von „dem Kind“. Mitte Mai soll es auf die Welt kommen. Zweimal war die Zweiunddreißigjährige, die ihren Namen in der Zeitung nicht nennen will, schon schwanger. Beide Male hat sie eine Fehlgeburt erlitten. Diesmal, so hofft sie, wird alles gutgehen. Sie will daran glauben, will die Sorgen beiseiteschieben, sich endlich voll und ganz auf die Schwangerschaft einlassen. Aber ein Rest Unsicherheit bleibt. Wird dieses Kind gesund zur Welt kommen?

          Marie Lisa Kehler

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ihre Frauenärztin hatte angeboten, einen Teil ihrer Fragen schon vor der Geburt klären zu lassen. Die Pränataldiagnostik kann Antworten geben. Neben Ultraschalluntersuchungen haben sich weitere Testverfahren etabliert, etwa der sogenannte Präna-Test. Im Blut der Mutter befinden sich bereits Erbinformationen des Embryos. Der Test kann die drei häufigsten Trisomien aufspüren, unter ihnen das Downsyndrom, bekannt als Trisomie 21, aber auch die Trisomien 13 und 18, die zu schweren Behinderungen führen können. Den Test müssen die werdenden Eltern selbst zahlen. Je nach Umfang und Anbieter liegen die Kosten zwischen 250 Euro und 600 Euro.

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          „Glück kennt keine Behinderung“

          Die Ausstellung ist im Haus am Dom, Domplatz 3, montags bis freitags von 9 bis 17 und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Heute von 19.30 Uhr an berichtet Jenny Klestil über ihre Arbeit.