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Konkurrenz für Taxis : Uber ist nun auch in Mainz und Wiesbaden nutzbar

Nun auch in Mainz und Wiesbaden: Der Fahrtenvermittler Uber ist mit seiner App der ärgste Konkurrent der Taxis. Bild: Reuters

Der von Taxibetreibern gefürchtete und attackierte Anbieter Uber vermittelt nun auch in Mainz und Wiesbaden Fahrten, die günstiger sein sollen als herkömmliche Taxitouren.

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          Mit sofortiger Wirkung hat der Fahrtenvermittler Uber sein Angebot auf die Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden ausgeweitet. Bislang ist er im Rhein-Main-Gebiet seit 2018 nur im Raum Frankfurt nutzbar. Damit reagiere man auf die wachsende Nachfrage in beiden Städten, sagte ein Unternehmenssprecher. „Mit fast 280000 Buchungsversuchen in Wiesbaden und Mainz sehen wir auch in diesen Städten ein sehr großes Interesse.“ Uber ist eine reine Vermittler-App, die Fahrten selbst werden von professionellen Shuttleservice-Unternehmern und Limousinenfahrern abgewickelt. Der Tarif UberX ist abhängig von der Tageszeit und dem Angebot an freien Autos. Die Option Uber-Taxi vermittelt Kunden an klassische Taxifahrer zu den üblichen Taxitarifen. Während der Corona-Zeit sollen Impfberechtigten Fahrten zu Impfzentren und Arztpraxen kostenfrei angeboten werden.

          Falk Heunemann
          (fahe.), Rhein-Main-Zeitung

          Für die Fahrt vom Wiesbadener Zentrum in die Mainzer Innenstadt berechnete Uber am Dienstagabend rund 20 Euro, das ist ungefähr ein Drittel preiswerter als der übliche Taxitarif. Uber kann seine Preise frei bestimmen, die Tarife der Taxis werden von den jeweiligen Kommunen festgelegt. Ob dieser Preisunterschied bei wachsender Nachfrage bleibt, muss sich aber noch zeigen.

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