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Fahrdienstvermittler : Ubers harter Kampf in Frankfurt

Streitfall: Der Neustart von Uber in Frankfurt behagt dem Taxigewerbe nicht Bild: dpa

Die Uber-App zeigt für Standorte in Frankfurt weiterhin freie Autos in der Nähe. Auch einen Rabatt gibt es. Doch der Taxiverband attackiert den Fahrdienstvermittler erfolgreich vor Gericht. Zudem lauern neue Konkurrenten.

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          Noch fahren sie. Wer in diesen Tagen die Uber-App aufruft, könnte meinen, dass alles wie immer ist. Auf der Karte werden weiterhin freie Autos in der Nähe gezeigt, sie sollen dann drei bis fünf Minuten entfernt sein. Aktuell gibt es ein Rabattangebot von 50 Prozent, die Fahrt vom Frankfurter Stadtzentrum zum Flughafen würde damit 15 Euro kosten, Festpreis. Ein Taxi wäre doppelt so teuer.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Werbeaktion scheint nötig zu sein, denn die jüngsten Nachrichten für den umstrittenem Fahrdienstvermittler waren zuletzt nicht die besten. Vor wenigen Tagen etwa hat ein Gericht in Köln eine einstweilige Verfügung erlassen, wonach Uber sein wichtigstes Angebot UberX nicht mehr per App vermitteln dürfe – was aber weiterhin geschieht. Zuvor musste die amerikanische Konzernzentrale abermals einen Verlust von 1,3 Milliarden Dollar innerhalb eines Quartals mitteilen. Und die Frankfurter Taxi-Vereinigung hat mittlerweile nicht nur mehrere Verfügungen gegen Uber-Fahrdienstleister durchgesetzt, sondern es sind auch noch mehrere Klagen anhängig.

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