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U-Bahnprojekt in Frankfurt : Verschleiß stoppt Tunnelbohrer

Projekt um Monate zurückgeworfen: Der Tunnelbohrer wurde bei den Arbeiten beschädigt (Archivbild). Bild: dpa

Die Anbindung des Europaviertels in Frankfurt an das U-Bahnnetz hat einen herben Rückschlag erlitten. Ein Schaden an der Tunnelbohrmaschine wirft das Projekt um Monate zurück.

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          Ein Schaden an der Tunnelbohrmaschine wirft das Projekt der Anbindung des Europaviertels an die U-Bahn um mehrere Monate zurück. Kurz vor Weihnachten wurde die Maschine wegen Schwierigkeiten mit dem Schneidrad gestoppt. Bei der Inspektion stellten die Techniker fest, dass wegen übermäßigen Verschleißes am Schneidrad die Abbauwerkzeuge zum Teil zerstört waren. Die Reparatur führt nach Angaben von Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) zu einer längeren Verzögerung beim Bau der U-Bahn-Linie.

          Hans Riebsamen

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Fertigstellung der Trasse verschiebe sich von 2024 auf das Jahr 2025. Nach Angaben von Ingo Kühn, dem Geschäftsführer der Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft, die Bauherr ist, muss für die Reparatur aufwändig ein großer und gegen eindringendes Grundwasser gesicherter Raum geschaffen werden. Bisher sei ungeklärt, weshalb der Verschleiß an der Bohrmaschine so hoch gewesen sei, heißt es.

          Die Baufirma müsse erst noch den Schaden und seine Entstehung genau analysieren. Von dem knapp einen Kilometer langen Tunnel konnte die Maschine bisher 240 Meter bohren.

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