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Forschung an der TU Darmstadt : Wie der Klimakiller Methan entsteht

Untermieter mit großem Einfluss: Darmbakterien unter dem Elektronenmikroskop. Unter ihnen sind auch Archaeen und Eukaryote. Bild: Agentur Focus

Methangas spielt eine wichtige Rolle bei der Erderwärmung. Forscher der Technischen Universität Darmstadt haben nun weitere Erkenntnisse gewonnen, wie es sich bildet. Dabei spielt ein Enzym eine Rolle.

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          Methan ist ein wertvoller Energieträger und zugleich ein schädliches Treibhausgas. In der Natur entsteht es durch Abbau von Biomasse. Dabei wirken gärende Bakterien und bestimmte einzellige Mikroorganismen, sogenannte Archaeen, zusammen.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Forscher der TU Darmstadt haben jetzt mit Kollegen aus Freiburg und Bern ein Enzym identifiziert, das die Synthese von Methan aus Endprodukten der Gärung energetisch erst möglich macht. Es handelt sich um eine Oxidoreduktase, die in der Membran des gärenden Bakteriums Syntrophus aciditrophicus sitzt.

          Sie spielt eine Schlüsselrolle in der Elektronentransportkette, die die Oxidation kurzkettiger Fettsäuren aus der Gärung mit der Bildung von Formiat (Ameisensäure) aus Kohlendioxid verbindet und dabei Energie konserviert. Aus Formiat wiederum können spezialisierte Archaeen Methan herstellen. Damit wurde laut TU eine bedeutende Lücke im Wissen über die Prozesse geschlossen, die zur Bildung des Gases führen.

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