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Forschung an TU Darmstadt : Meine Kollegin, die Roboterin

  • -Aktualisiert am

Professorin für Marketing und Personalmanagement an der TU Darmstadt Ruth Stock-Homburg mit dem weibliche Androiden. Bild: Marcus Kaufhold

Elenoide hat einen warmen Händedruck, Leberflecken und manchmal schlechte Laune. Sie ist eine Androidin – entwickelt von einer Professorin der TU Darmstadt, um herauszufinden, wie Menschen auf humanoide Roboter reagieren.

          Von weitem sieht sie wirklich aus wie ein Mensch. Lange blonde Haare, feminine Figur, elegante Kleidung, dezentes Makeup. Die rechte Hand ist beheizt, damit sich die Begrüßung natürlich anfühlt. Stumm, den Blick zur Decke gerichtet, steht Elenoide in dem modernen Büro von „Leap in time“ nahe der Darmstädter Innenstadt gleich neben einer Grünpflanze. Mit einem raschen Mausklick am PC erweckt Programmierer Johannes Völker die Androidin zum Leben. Sie schüttelt sich kurz, als müsse sie sich nach einem Moment der Abwesenheit sammeln, und schaut Besucher aus hellblauen Augen an. „Hallo und willkommen.“ Die Roboterfrau zwinkert, legt den Kopf schief, folgt ihrem Gegenüber mit Kopf und Blick, gestikuliert. Beim Sprechen bewegt sie Mund und Zunge. Allein die Stimme klingt ein wenig blechern. Star-Wars-Fans wären begeistert: C-3PO in Frauengestalt statt mit goldener Rüstung.

          „Leap in time“, übersetzt Zeitsprung-Labor, ist ein Forschungsinstitut und eine Ausgründung der Technischen Universität Darmstadt. Eine der Gründerinnen ist Ruth Stock-Homburg, Professorin für Marketing und Personalmanagement an der TU. Sie hat einen Doktor in Wirtschaftswissenschaft und einen in Psychologie und befasst sich seit Jahren mit Robotern. Spezialisiert ist sie auf die Interaktion von Mensch und Robotern „und wie diese von der zwischenmenschlichen Interaktion abweicht“, erklärt sie. Für ihre Studien an menschenähnlichen Maschinen ließ das Institut die Roboterdame Elenoide anfertigen. Ihr Name ist eine Mischung aus Elenor und Androide. Gebaut wurde die Roboterin in Japan – in einem Labor in Tokio. Alles solle so menschlich aussehen wie möglich, erklärt Moritz Merkle, wissenschaftlicher Mitarbeiter von „Leap in time“. Die Haut aus Silikon wurde handbemalt, sogar kleine Leberflecken sind zu sehen. Modell stand eine junge deutsche Wissenschaftlerin, die für den 3-D-Scan nach Japan reiste, wo vom Arm bis zum Zahnabdruck ihre Maße eins zu eins übernommen wurden. Elenoide ist eine orginalgetreue Menschenkopie – nur laufen kann sie nicht.

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          Blick in die Zukunft? Robotorfrau „Elenoide“

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