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Mainzer Grünpflege : Baum an Gärtner: Brauche Wasser

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Gerade Jungbäume müssen regelmäßig gewässert werden, um längere trockene Phasen unbeschadet zu überstehen. In Mainz setzt man jetzt auf Smart City-Technik, damit das kostbare Nass zur rechten Zeit kommt. Das erspart den Gärtnern Kontrollgänge.

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          Mainz ⋅ Not macht erfinderisch. Und so verwundert es nicht, dass sich in Zeiten des Wassermangels und des Klimawandels auch Gärtner etwas einfallen lassen müssen, um gerade Jungbäume gut durch die oftmals zu trockenen Sommermonate zu bringen. Um das kostbare Nass nicht zu vergeuden, sind in Mainz nun probeweise Sensoren an zehn eigens dafür ausgewählten Standorten montiert worden, mit denen der elektrische Widerstand in den sogenannten Xylem-Kanälen starker Äste gemessen werden kann. Die Hauptleitungen sorgen für den Wassertransport von den Wurzeln bis in die Kronen. Per Funk soll der „Durst der Bäume“ fortan regelmäßig kontrolliert und je nach Bedarf gestillt werden.

          Für das von den Stadtwerken und der Wohnbau Mainz initiierte Pilotprojekt „Intelligentes Gießen von Bäumen“ wird nach Angaben der Stadtwerke das technische Equipment des 2021 gegründeten Münchner Start-up-Unternehmens Treesense verwendet, das gerade erst vom Bundesministerium für Wirtschaft mit dem Sonderpreis für „Digitale Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet worden ist. Die vier Gründer versprechen, dass sich mithilfe ihrer Sensoren und ihrer Smart-City-Software frühzeitig erkennen lasse, wann ein Stadtbaum unter Trockenstress leide. Dann sei es dringend geboten, ihn entsprechend zu bewässern.

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