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Thorsten Winter (thwi)

Streit um Reform-Plan : Traumhafte Opel-Betriebsrenten

Haltepunkt: Geht es um die Betriebspläne der Chefetage, möchten Arbeitnehmervertreter gerne die Ampel auf Rot stellen Bild: Wolfgang Eilmes

Von außen betrachtet wirkt der Streit um die Zukunft der Betriebsrenten bei Opel verwunderlich bis befremdlich. Das Kernproblem ist die Höhe der Zinszusage, die hohe Millionenzuschüsse bedingt.

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          Bei Opel geht es wieder einmal ums Geld. Abermals streiten sich Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertreter. Schrille Töne sind in ihren Auseinandersetzungen nichts Besonderes. Mithin kann die Tonlage im Zwist um die künftige Ausgestaltung der Betriebsrenten nicht verwundern. Die Parteien wären aber gut beraten, sich abzukühlen. Von außen betrachtet, wirkt der Streit verwunderlich. Für so manchen Arbeitnehmer, der gar nicht erst in den Genuss von betrieblicher Altersvorsorge kommt, mag er sogar befremdlich erscheinen.

          Der Rüsselsheimer Autobauer will die Betriebsrenten auf eine neue Grundlage stellen. Und dies hängt, anders als von der hessischen SPD-Chefin Nancy Faeser behauptet, nicht mit der Fusion der Opel-Mutter PSA mit Fiat Chrysler zu Stellantis zusammen. Vielmehr arbeitet das Management schon seit dem vergangenen Sommer daran. Und das aus gutem Grund: Opel muss einen dreistelligen Millionenbetrag zahlen, um die zugesagte Verzinsung bieten zu können. Jährlich. In früheren Zeiten hat die damalige Konzernmutter in den Vereinigten Staaten die betriebliche Altersvorsorge ausfinanziert, doch seit der Übernahme durch PSA ist es damit vorbei.

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