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Tipps für gelungene Fotos : Mit geschärftem Blick

Durch die Linse: Anne Beringmeier (links) und Marion Eckstein bei einem Foto-Streifzug durch die Stadt. Sie suchen immer ungewöhnliche Blickwinkel. Bild: Lakuntza, Nerea

Frankfurt hat mehr Fotomotive zu bieten als nur die Skyline. Manchmal lohnt es sich, die Perspektive zu wechseln und die Stadt neu zu entdecken. Fünf Hobbyfotografen geben Tipps für gelungene Aufnahmen.

          5 Min.

          Das Tattoo an ihrem Unterarm ist dezent. Und doch geben die neun Buchstaben in blassroter Schnörkelschrift ihre ganze Lebenseinstellung wieder. „Flaneurin“ hat sich Marion Eckstein unter die Haut stechen lassen. „Genau das bin ich.“ Eine Entdeckerin, die mit ihrer Kamera in der Hand durch Frankfurt streift. Nie in Eile. Aber immer mit einem wachen Blick. Sie lässt sich treiben durch die Stadt, die sie kennt wie kaum eine andere. Nimmt jede noch so kleine Veränderung wahr. Fotografiert und dokumentiert.

          Marie Lisa Kehler
          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Wenn sie im Flaniermodus ist, betrachtet sie die Welt durch den Sucher ihrer Kamera. Dann blendet sie aus, was um sie herum geschieht. Für ein Bild aus einer ungewöhnlichen Perspektive legt sie sich auf den Boden, klettert auf Mauern, lehnt sich eng an Gebäudefassaden. Jeden Tag präsentiert sich ihr die Stadt von einer neuen Seite. Mal rau, mal sanft. Mal ist es das Licht, das ein und dasselbe Motiv – geschossen zu einer anderen Tageszeit – komplett anders erscheinen lässt, mal ein neuer Blickwinkel.

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