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FAZ Plus Artikel Tiny-House-Bewegung : Zwei Zimmer, Küche, Bad – und das auf 15 Quadratmetern

  • -Aktualisiert am

Auf der Mainzer Malakoff-Terrasse: Die mobile Wohnmaschine ist dem Bauhaus in Dessau nachempfunden. Bild: Michael Kretzer

Die Mainzer Architektenkammer eröffnet ihre „Wochen der Baukultur“ mit der ans Bauhaus angelehnten Wohnmaschine. Doch lässt sich die Wohnungsnot mit den Tiny Houses bewältigen?

          Ganz unproblematisch ist eine solche Behausung nicht. Zumindest dann nicht, wenn man sie auf einen Autoanhänger packt und zu einem neuen Standort transportiert. So musste bei den Rangierversuchen auf der Mainzer Malakoff-Terrasse ein Poller dran glauben, als die Veranstalter der „Wochen der Baukultur“ das sogenannte Tiny House dort platzieren ließen, wo es bis kommenden Dienstag als Anschauungsobjekt für eine alternative Wohnform und gleichzeitig als eine Art Schaufenster für die Veranstaltungen dient, die noch auf dem Programm der Architektenkammergruppe Mainz/Mainz-Bingen stehen.

          Die „Wohnmaschine“, eine Idee des Architekten Van Bo Le-Mentzel, bildet das Dessauer Bauhausgebäude von Walter Gropius im Maßstab 1:6 ab und bietet auf 15 Quadratmetern zwei Zimmer, Küche und Bad und ist für zwei Personen gedacht. Das Ganze sei mehr als ein PR-Gag, sagte Ina Seddig, die Sprecherin der Kammergruppe. Le-Mentzel wolle damit auf aktuelle Herausforderungen und Probleme unserer Gesellschaft verweisen: Wohnungsnot infolge beruflicher Mobilität, Globalisierung, Migration und Landflucht. „Er hinterfragt damit den Wohnflächenverbrauch jedes Einzelnen und fordert gleichzeitig das Recht eines jeden auf angemessenen Wohnraum.“

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          Virtueller Blick: Die Wohnmaschine von innen.

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          Mainzer Architektenkammer

          Die Wohnmaschine ist bis 18. Juni täglich von 16 bis 21 Uhr geöffnet. Die Wochen der Baukultur enden mit dem 2. Mainzer Architekturquartett am Dienstag, 25. Juni, 19.30 Uhr, im Zentrum Baukultur. Über das Thema „Bauhaus wirkt!“ diskutieren Yvonne Fehling (Hochschule Kaiserslautern), Gernot Weckherlin (btu Cottbus-Senftenberg), Grit Weber, die stellvertretende Direktorin des Frankfurter Museums Angewandte Kunst, und Van Bo Le-Mentzel. Das gesamte Programm gibt es im Internet: www.diearchitekten.org.