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Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) : Der Optimist

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Der Optimist: Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD Bild: Helmut Fricke

Als Verlierer sieht Thorsten Schäfer-Gümbel sich und seine hessische SPD keineswegs. Allen Umfragen zum Trotz, die seiner Partei derzeit maximal 26 Prozent voraussagen, bläst der Neununddreißigjährige zum Angriff.

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          Allen Umfragen zum Trotz, die seiner Partei derzeit maximal 26 Prozent voraussagen, sieht Thorsten Schäfer-Gümbel die SPD auch bei der bevorstehenden Landtagsneuwahl längst nicht als Verlierer. „Jetzt wird angegriffen“, rief er den Delegierten des Landesparteitags zu, die ihn mit knapp 97 Prozent zum Herausforderer Roland Kochs wählten. Die SPD, so deren Spitzenkandidat, werde das soziale Netz neu knüpfen, eine Wende hin zu erneuerbaren Energien einleiten und Hessen zum „Land der Bildungsgerechtigkeit“ entwickeln.

          Keinen Zweifel lässt der Neununddreißigjährige aus Lich daran, mit wem er den ersehnten Politikwechsel erreichen will: Die Grünen bleiben für ihn Wunschpartner Nummer eins. Weil deren Unterstützung allein aber ganz sicher nicht ausreicht, muss sich Schäfer-Gümbel immer wieder die Frage gefallen lassen, wie er es denn im Zweifel mit der Linkspartei halten würde. Seine Standardantwort: „Sag niemals nie.“ (ler.)

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