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Festival „This is not Lebanon“ : „Es gibt fast keine Hoffnung hier“

Lawrence Abu Hamdan, „Air Pressure: A Diary Of The Sky“: Reflexionen über die Region und was dort geschieht. Bild: Lawrence Abu Hamdan

Rabih Mroué gastiert mit Installationen und Performances häufig in Rhein-Main. Nun ist er Mitkurator des Festivals „This Is Not Lebanon“.

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          Eine intensive und auch traurige Zeit ist das für Rabih Mroué. Zurück in seiner Heimatstadt Beirut, wo er 1967 geboren wurde, erlebt er dieser Tage die Erinnerung an die schwere Explosion im Hafen von Beirut im vergangenen Jahr und die Trauer um eine Revolution mit, die nicht vollendet worden ist.

          Eva-Maria Magel
          Leitende Kulturredakteurin Rhein-Main-Zeitung.

          Insofern ist der Titel „This Is Not Lebanon“ für das Festival gut gewählt, das vom 26. August bis zum 12. September in Frankfurt, im Mousonturm, im Frankfurt Lab und im Sommerbau am Kaiserlei, stattfinden wird. Denn Mroué, Ko-Kurator des Festivals, für das er Ende August nach Frankfurt kommen wird, berichtet vom Leben in einem Land, das gewissermaßen neben sich steht. Anderthalb Jahre ist Mroué, der international von Berlin aus tätig ist, wo er seit Jahren lebt, nicht in Beirut gewesen, jetzt besucht er Familie und Freunde und bereitet das Festival vor.

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