Die Werteunion ist in Frankfurt nur ein Phantom
Zumindest in Frankfurt scheint die neue Maaßen-Partei für die CDU kein Problem zu sein. Das hat mit dem Auftreten der Werteunion in der Mainmetropole zu tun.
Premierminister Modi wird Indien weiter regieren, muss bei der Wahl aber deutliche Verluste hinnehmen. Wir sprechen über Gründe und Folgen des Wahlausgangs sowie die Auswirkungen auf der internationalen Bühne.
Zumindest in Frankfurt scheint die neue Maaßen-Partei für die CDU kein Problem zu sein. Das hat mit dem Auftreten der Werteunion in der Mainmetropole zu tun.
Viele frühe Mitglieder der „Werteunion“ waren in der CDU tief verwurzelt, Gespräche mit der AfD wären für sie ein Verrat gewesen. Heute wollen einige mit ihr koalieren. Wie konnte es so weit kommen?
Hessens Finanzminister Thomas Schäfer gilt als potentieller Nachfolger von Volker Bouffier. Im ganzen Land verteilt er von Amts wegen Förderbescheide – und baut seine Machtbasis aus.
Ist der Rechtsstaat ohnmächtig? So lautete die Frage des F.A.Z.- Bürgergesprächs. Juristen und Polizisten sehen keinen Grund zur Panik.
Viele CDU-Politiker, die Friedrich Merz bei seiner Kandidatur zum Parteivorsitz unterstützt haben, sind nach seiner knappen Niederlage recht still geworden. Die neue CDU-Chefin scheint sich ihrer Sache sicher. Einer aber gibt keine Ruhe.
Wenige Tage vor der Wahl des CDU-Bundesvorsitzenden haben sich längst nicht alle Parteitagsdelegierten aus Hessen festgelegt. Mancher hofft bis zuletzt auf Inspiration.
Noch einmal zurück in die Politik? Auf gar keinen Fall, sagt Roland Koch. Im F.A.Z.-Interview erklärt der frühere hessische Landeschef, warum es Konservative heutzutage schwer haben – und wofür er den Juso-Chef respektiert.
Wer eine Links-Rechts-Schwäche hat, kann nicht nur im Straßenverkehr durcheinander kommen. Auch in der Politik ist von Rechten und Linken die Rede – doch was ist damit gemeint? Nächster Teil unseres Erstwählerlexikons.
Am Samstag wird sich in Schwetzingen ein „Freiheitlich-konservativer Aufbruch in der Union“ formieren. Der bekannteste Vertreter ist der ehemalige hessische Kultus- und Justizminister Christean Wagner (CDU).
Alexander Gauland hat seine früheren CDU-Parteifreunde aufgefordert, es ihm nachzumachen und in die AfD einzutreten. Willkommener Anlass ist das Manifest, das jene 16 Merkel-Kritiker des „Berliner Kreises“ verfasst haben.,
Ein konservativer Kreis in der Union kritisiert Angela Merkels Flüchtlingspolitik. Eine Führungsfigur fehlt der Gruppe allerdings noch. Kommt ein Hesse in Frage?
Die „Linksdrift“ führe die Partei ins Verderben, findet eine Gruppe konservativer CDU-Politiker. In einer gemeinsamen Erklärung fordert der „Berliner Kreis“ Angela Merkel zu einem radikal neuen Kurs auf – und prophezeit Schlimmes, wenn dies nicht geschieht.
Als er Generalsekretär der hessischen CDU war, gehörte die schneidige Attacke zu seiner Rolle. Als Fraktionsvorsitzender im Landtag ist er nun einer derjenigen, die das Bündnis mit den Grünen im Schwung halten.
Die höchste Auszeichnung Hessens, die Leuschner-Medaille, soll an Angela Merkel gehen. Für Traditionalisten eine Zumutung, denn Volker Bouffier bricht mit seiner Wahl gleich mehrere Tabus.
Prominente Politiker der Union kritisieren die bisherige Strategie gegen die AfD. In einem Manifest fordern sie, die neue Partei nicht weiter zu ignorieren. Zudem müssten konservative Wähler wieder stärker angesprochen werden.
Bei der Europawahl hat die AfD in Hessen stark zugelegt, die CDU hat Stimmen verloren. Die Union muss ihre Strategie gegen die Eurokritiker erst noch finden, die Opposition bohrt in dieser Wunde.
Die Debatte in der CDU über den Umgang mit der eurokritischen AfD wird besonders laut in Hessen geführt. Nach langem Schweigen meldet sich nun der Ministerpräsident zu Wort - wenig amüsiert.
Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag wäre gern Ministerpräsident geworden. Er ist stattdessen ein konservativer Mahner geblieben. In dieser Woche ging seine Karriere zu Ende.
Volker Bouffier trifft die Entscheidung über die Ministerposten seines Kabinetts ganz für sich im stillen Kämmerlein. Besonders transparent ist die Methode nicht, birgt aber Nutzen.
Wie wird die hessische Regierung unter Volker Bouffier aussehen? Erst am 14. Januar will er die Posten mitteilen. Vermutungen über die Besetzung der Ressorts gibt es trotzdem.
Die Kritiker maulen, mäkeln, monieren – doch letztlich ist das Votum der CDU für den Koalitionsvertrag eindeutig. Angela Merkel hat ihre Partei fest im Griff.
Mitte Dezember soll er fertig sein: der Koalitionsvertrag. Die FDP mahnte die beiden Parteien, den wirtschaftlichen Erfolg Hessens nicht zu verspielen.
Rupert von Plottnitz war der erste Justizminister aus den Reihen der Grünen. Aber auch sonst hat der Anwalt stets wenig von festen Rollen gehalten.
Große Überraschung in Wiesbaden: In letzter Minute zieht die FDP noch in den Landtag ein - Schwarz-Gelb ist trotzdem abgewählt. Die SPD legt stark zu. Rechnerisch sind eine große Koalition, Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Grün möglich.
Volker Bouffier, CDU-Ministerpräsident durch den Amtsverzicht seines Vorgängers, will nun selbst gewählt werden. Doch alle Umfrageergebnisse deuten auf einen spannenden Wahltag.
Der Fraktionschef der Union warnt vor einem rot-grün-roten Bündnis. Er wirft dem SPD-Spitzenkandidaten „Wahlbetrug mit Ansage“ vor.
Die hessische FDP ist sauer: Ministerpräsident Bouffier (CDU) macht den Grünen Avancen für eine Koalition nach der Landtagswahl. Während die Grünen das nicht völlig ausschließen, bleibt die FDP treu.
Vor zwei Jahren wurde bei den hessischen Beamten noch gespart. Im Wahljahr sollen sie aber kein Sonderopfer bringen. Der Beamtenbund ist dennoch enttäuscht. Die Opposition spricht von einem durchsichtigen Manöver.
Nach der überraschenden Niederlage ihres Kandidaten bei der Oberbürgermeister-Wahl in Wiesbaden will die Hessen-CDU sich mehr auf ihre Stammwähler besinnen. Und dafür die Unterschiede zur SPD sichtbarer machen.
2013 wird Tarek Al-Wazir zum vierten Mal als Spitzenkandidat der Grünen in Hessen antreten. Er sieht seine Partei bestens vorbereitet für die Regierungsverantwortung. An ein Bündnis mit der CDU glaubt er nicht.
Die hessische CDU warnt vor einem schulpolitischen Systemwechsel. In scharfen Worten kritisierte sie Pläne der SPD, das dreigliedrige Schulsystem abzuschaffen.
Ein „Manifest“ wollten betont konservative Unionspolitiker vorlegen. Nun steht der „Berliner Kreis“ vor einer Blamage.
In der Diskussion um die Ausrichtung der CDU hat sich Ministerpräsident Bouffier (CDU) hinter den Kurs von Parteichefin Merkel gestellt. Er verteidigte zugleich den „Berliner Kreis“ um Christean Wagner.
Hessen will einen bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht einführen. Als Partner kommen die türkische Moscheengemeinschaft Ditib und die Ahmadiyya-Gemeinde in Betracht. Das Kultusministerium lässt ihre Verlässlichkeit prüfen.
In der CDU führt das angekündigte Positionspapier des „Berliner Kreises“ zur Zukunft der Partei für Unruhe. Der Hesse und Mitautor Christean Wagner versucht zu beschwichtigen. Von „Revolte“ will er nichts wissen.
An Angela Merkel scheiden sich die Geister in der CDU. Der hessische Landesverband scheint eine Doppelstrategie zu haben.