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Haftbefehl erlassen : Schüler aus Gießen unter Terrorverdacht

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Terrorverdacht gegen Jugendlichen aus Gießen: Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt ermittelt. Bild: dpa

Ein Jugendlicher aus Gießen ist wegen Terrorverdachts aus Ägypten ausgewiesen worden. Nun ermittelt die Frankfurter Staatsanwaltschaft gegen den Schüler.

          Gegen den mehrere Wochen lang in Ägypten festgesetzten 18 Jahre alte Schüler aus Gießen ist am Dienstagnachmittag Haftbefehl erlassen worden. Gegen den jungen Mann werde wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Frankfurt. Dieser Verdacht ergebe sich aus den Aussagen des junges Mannes, der Auswertung seines Laptops sowie den Hinweisen von Zeugen. Weitere Details würden nicht genannt.

          Der Schüler war am Montag am Frankfurter Flughafen eingetroffen und dort von der Polizei in Empfang genommen worden.

          Der Jugendliche besitzt die deutsche und die ägyptische Staatsbürgerschaft. Seit Mitte Dezember hatte er als vermisst gegolten. Nach Angaben seiner Familie war er nach Ägypten gereist, um seinen Großvater zu besuchen. Die ägyptischen Behörden schoben ihn schließlich wegen Terrorverdachts ab.

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