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Frankfurt : Terror-Übung am Hauptbahnhof

  • -Aktualisiert am

Terror-Übung: Beamte der Eliteeinheit GSG 9 der Bundespolizei bei einem Trainingsszenario auf dem Hauptbahnhof Frankfurt im Mai 2014. An diesem Dienstag sollen wieder Terrorszenarien geprobt werden. Bild: dpa

Am Dienstagabend will die Bundespolizei am Frankfurter Hauptbahnhof zwischen 22 Uhr und 5 Uhr verschiedene Terror-Szenarien üben. Ein Bürgertelefon wird für Fragen zur Verfügung gestellt.

          Sollten Passanten und Reisende heute am späten Abend am Frankfurter Hauptbahnhof Schüsse und Explosionen hören, müssen sie sich keine Sorgen machen: Die Polizei will im Bahnhof verschiedene Terror- Szenarien üben. Das teilt die Bundespolizei mit. Wegen der Übung soll vom späten Abend an der Hauptbahnhof an der Nordseite die ganze Nacht lang gesperrt sein. Weiter teilt die Bundespolizei mit, dass der Abschnitt von Gleis18 bis Gleis 24 und der Querbahnsteig von 22 Uhr bis 5 Uhr mit Sichtschutzzäunen abgeriegelt sein werden – Neugierige werden also nicht sehen können, was die Einsatzkräfte üben.

          Nach Angaben der Bundespolizei sollen bei der Übung unterschiedliche Szenarien von Terroranschlägen trainiert werden. Züge und S-Bahnen werden in diesem Zeitraum auf andere Gleise umgeleitet. Zur Information der Reisenden wird es im Hauptbahnhof Durchsagen geben. Zudem werden Mitarbeiter der Deutschen Bahn in der Bahnhofshalle unterwegs sein und Fragen zu Zugverbindungen beantworten. Sowohl im Bahnhofsgebäude als auch im seiner Umgebung werden zahlreiche Einsatzkräfte und -fahrzeuge zu sehen sein.

          Die Übung wird gemeinsam mit der Landespolizei sowie der Deutschen Bahn und der Frankfurter Feuerwehr abgehalten. Fragen beantwortet die Bundespolizei von heute, 21 Uhr an über ein Bürgertelefon mit der Rufnummer 069/1301451010.

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