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Opel-Entwicklungszentrum : Segula rechnet mit Teilübernahme im zweiten Quartal

Streitfall: Opel will sein Entwicklungszentrum teils an Segula abgeben - Arbeitnehmervertreter sind dagegen Bild: dpa

Wegen des Teilverkaufs des Entwicklungszentrums liegen Opel-Chefetage und Gewerkschaft im Streit. Der Dienstleister Segula rechnet aber fest mit dem Geschäft. Und hat einen klaren Zeitraum im Blick.

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          Noch hat sein Arbeitgeber Segula im Entwicklungszentrum von Opel in Rüsselsheim nichts zu sagen. Der Vertragsabschluss steht erst noch bevor. Aber Martin Lange erwartet keine unliebsamen Überraschungen. Der Deutschland-Chef des französischen Dienstleisters rechnet vielmehr fest mit dem sogenannten Closing – und zwar schon im Laufe des zweiten Quartals, wie er im Gespräch mit dieser Zeitung sagte. Demnach wird Segula bis zu 2000 Mitarbeiter des als Herz des Autoherstellers apostrophierten Entwicklungszentrums übernehmen.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Opel sucht in dieser Partnerschaft aus einem Grund sein Heil: Bisher arbeiten viele Entwickler noch Aufträge der früheren Konzernmutter ab. Diese Bestellungen laufen aber aus. Deshalb droht den Ingenieuren Arbeitsmangel. Segula wiederum sieht die Teilübernahme als Chance an, im deutschen Automarkt besser als bisher Fuß zu fassen.

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