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„Teil einer Erinnerungskultur“ : Neue Frankfurter Altstadt teurer als geplant

  • Aktualisiert am

Neu: Die Computer-Darstellung zeigt einen Blick über den Historischen Hühnermarkt der Frankfurter Altstadt, wie er einmal aussehen soll Bild: dpa

Frankfurt muss für die Rekonstruktion von Häusern in der Altstadt 7,5 Millionen Euro zuschießen, was nicht geplant war. Bürgermeister Cunitz ist dennoch dafür. Das Projekt sei ein wichtiger „Teil einer Frankfurter Erinnerungskultur“.

          Das Altstadt-Projekt im Herzen Frankfurts wird teurer als geplant. Im März steht die Entscheidung über sieben wichtige Gebäude an. Bürgermeister Olaf Cunitz (Die Grünen) hat sich für die geplante Rekonstruktion der Häuser stark gemacht, obwohl die Stadt dafür - anders als zunächst geplant - rund 7,5 Millionen Euro zuschießen muss. Neubauten wären den Berechnungen zufolge noch eine Million Euro teuerer und würden länger dauern, sagte Cunitz.

          Er sei aber nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen für die Rekonstruktion, sondern halte diese „für einen wichtigen Teil einer Frankfurter Erinnerungskultur“. Die Kosten für das gesamte Projekt bezifferte er auf etwa 169,4 Millionen Euro, davon trägt die Stadt ungefähr 100 Millionen Euro.

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