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Technologietransfer : „Öffentliche Hand verzichtet auf Geld aus Hochschul-Patenten“

Anlagenbauer: Jack-André Schmidt (links) und André Schirmeisen, Physiker der Uni Gießen, mit einem 4K-Pulsrohrkühler-Kryostaten. Solche Geräte erreichen Temperaturen unter minus 270 Grad Celsius. Sie kühlen etwa Infrarotdetektoren, wie sie in Weltraumteleskopen eingesetzt werden. Bei der Vermarktung hilft die TransMIT Bild: Albermann, Martin

Peter Stumpf leitet die Technologietransfer-Gesellschaft dreier Hochschulen in Hessen. Er spricht über BioNTech als Musterbeispiel, die Natur als Vorbild für Projekte und die Notwendigkeit von Transfer-Kennziffern für Forscher.

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          Herr Stumpf, die gerade 25 Jahre alt gewordene TransMIT GmbH ist eine dieser auf ihrem Gebiet führenden Firmen, die kaum einer kennt. Sie soll Ideen vor allem aus den mittelhessischen Hochschulen in die freie Wirtschaft bringen. Wie gelingt das?

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Den meisten Umsatz machen wir mit Auftragsforschung für die Industrie. Wir bieten kurz gesagt Industriebetrieben einen einfachen Weg in Hochschulen an. Wir bilden eine Schnittstelle zwischen Forschern und Betrieben und arbeiten mit mehr als 200 Professoren zusammen. Diese Wissenschaftler stellen ihre Forschungsexpertise in freiberuflicher Nebentätigkeit am Markt zur Verfügung. Zweitens kümmern wir uns um die Bewertung, den Schutz und die Vermarktung von Forschungsergebnissen.

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