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Bistum Limburg : Jetzt kann jeder durch Tebartz-van-Elsts Privatgarten schlendern

  • Aktualisiert am

Aus fast neu mach neu: Erst 2009 wurde der Park neugestaltet, doch Tebartz-van Elst ließ den „Mariengarten“ abermals für 790.000 Euro umgestalten. Bild: dpa

Der „Mariengarten“ am Bistum Limburg wurde im Rahmen des Bauprojekts von Tebartz-van Elst für 790.000 Euro umgestaltet. Der Privatgarten ist nun für Besucher geöffnet. Ein kurzer Blick hinter die Steinmauern des Bistums.

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          Der für etwa 790.000 Euro umgestaltete Privatgarten des früheren Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst ist jetzt für Besucher geöffnet. Das Bistum hat den „Mariengarten“ am Samstag erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Rund 700 Menschen kamen am ersten Tag, wie ein Sprecher der Diözese am Sonntag berichtete. Die Anlage gehört zu dem kostspieligen Bauprojekt auf dem Limburger Domberg.

          Der Garten wurde einem Untersuchungsbericht zur Kostenexplosion zufolge für fast 790.000 umgestaltet und gepflegt, obwohl er erst 2009 für etwa 175.000 neu gestaltet worden war. Als Kostentreiber wird in dem Bericht unter anderem die Raseneinfassung mit Jura-Kalkstein genannt.

          Die Kosten für den neuen Bischofssitz belaufen sich auf insgesamt rund 31 Millionen Euro. Eine von der Deutschen Bischofskonferenz eingesetzte Kommission hatte die Kostenexplosion für die Residenz mehrere Monate lang unter die Lupe genommen. Der Papst hatte Tebartz-van Elst wegen des Finanzskandals und Kritik an dessen Amtsführung Ende März als Bischof von Limburg abberufen.

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