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Tebartz-van Elst : Bericht geht Mittwoch an den Papst

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Hat sich mit seinem teuren Bischofssitz in Limburg in die Kritik gebracht: Franz-Peter Tebartz-van Elst. Bild: dpa

Am Mittwoch erhält der Vatikan den Untersuchungsbericht zur Affäre um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst.

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          Der Abschlussbericht zur Kostenexplosion am Limburger Bischofssitz soll laut „Spiegel“ voraussichtlich am Mittwoch vorliegen. Er soll an diesem Tag an Papst Franziskus und den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, gehen. Der Papst werde die Angelegenheit nach Informationen aus dem Staatssekretariat des Vatikans nicht lange liegen lassen, sondern möglichst rasch entscheiden, schreibt das Nachrichtenmagazin. Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst habe mit seinem Anwalt umfangreiche Stellungnahmen zu den Vorwürfen ausgearbeitet.

          Die Deutsche Bischofskonferenz lässt hingegen weiter offen, an welchem Tag der mit Spannung erwartete Abschlussbericht zum Fall Tebartz-van Elst vorliegen wird. Mit der Bischofskongregation im Vatikan sei ein Prozedere vereinbart worden, das allen Interessen fair Rechnung tragen solle, erklärte ein Sprecher am Sonntag in Bonn auf Anfrage.

          Daher wolle die Bischofskonferenz den Bericht über einen angeblichen Termin nicht kommentieren. Auch ein Sprecher des Bistums Limburg äußerte sich nicht dazu. Die Bischofskonferenz hatte am vergangenen Donnerstag nochmals erklärt, der Abschlussbericht werde im Laufe dieses Monats erwartet.

          Seit Oktober untersucht eine von der Bischofskonferenz eingesetzte Prüfkommission die Kostenentwicklung an dem teuren neuen Bischofssitz in Limburg. Auch eine Entscheidung über die Zukunft des umstrittenen Bischofs wird in der Folge erwartet. Die Kosten für den Bischofssitz sollen sich auf mindestens 31 Millionen Euro belaufen. Deshalb verordnete Papst Franziskus Tebartz-van Elst eine Auszeit. Die Prüfungskommission besteht aus drei Geistlichen und zwei Wirtschaftsprüfern.

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