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Sechs Prozent mehr Lohn : Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst beginnen

  • Aktualisiert am

In Hessen verhandeln Gewerkschaften mit dem Land über mehr Lohn. Bild: dpa

Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Lohn für den öffentlichen Dienst in Hessen. Von den anstehenden Verhandlungen sind knapp 45.000 Mitarbeiter betroffen.

          Die Tarifverhandlungen für die etwa 45.000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Hessen beginnen am heutigen Freitag in Wiesbaden. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Geld für die Mitarbeiter, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat.

          Bei den Gesprächen sitzt Innenminister Peter Beuth (CDU) für das Land am Verhandlungstisch. Neben der Gewerkschaft Verdi ringen auf Arbeitnehmerseite noch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der dbb Beamtenbund und Tarifunion bei den Gesprächen um mehr Geld.

          Hessen ist 2004 als einziges Bundesland aus der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ausgetreten und verhandelt seitdem in Eigenregie. Parallel laufen bereits die Tarifverhandlungen für die anderen 15 Bundesländer der TdL mit einer ähnlichen Forderung der Gewerkschaften.

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