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Ministerium stimmt zu : Frankfurt erprobt Tempo 30 bei Nacht

  • Aktualisiert am

Von Schwarz-Gelb 2012 noch verworfen, von Schwarz-Grün nun erlaubt: Tempo 30 auf Hauptverkehrsadern in Frankfurt Bild: Fricke, Helmut

Nachdem vor drei Jahren ein Anlauf am damaligen Verkehrsminister Rentsch gescheitert war, kann die Stadt Frankfurt jetzt nachts Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen testen. Der amtierende Minister stimmt zu.

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          Die Stadt Frankfurt erprobt auf vier Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 bei Nacht. „Mit dem Verkehrsversuch wollen wir Erkenntnisse darüber gewinnen, was den lärmgeplagten Anwohnern dieser Straßen hilft und wie wirksam Tempo 30 bei Nacht die Lärmbelastung für die Bürger reduzieren kann“, teilte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) am Mittwoch mit und bestätigte damit einen Bericht des Hessischen Rundfunks (hr).

          Mit dem Versuch soll am Pfingstmontag begonnen werden. Er erstreckt sich nur auf Teile von Hauptverkehrsstraßen, nicht die gesamten Verkehrsadern. Die Temporeduzierung gilt von 22 bis 6 Uhr.

          Grünes Licht vom Land

          Das Wirtschafts- und Verkehrsministerium hat dem Antrag der Stadt Frankfurt nach eigenem Bekunden bereits zugestimmt - unter Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) hatte es den entsprechenden Frankfurter Vorstoß noch verworfen. Sein Nachfolger Tarek Al-Wazir (Die Grünen) hat den Tempo-30-Versuch nun als wichtigen Beitrag zur Verkehrspolitik bezeichnet. „Die Herabsetzung der innerörtlichen Höchstgeschwindigkeit wird immer wieder als Mittel diskutiert, den Verkehr sicherer zu machen und die Lärm- und Abgasbelastung zu reduzieren“, hebt er laut Mitteilung hervor.

          Was bisher fehle, seien praktische Erfahrungen etwa darüber, wie solche Beschränkungen angenommen würden, welche Wirkung sie hätten und wie sie sich auf die Verkehrsströme auswirkten.

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