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Weniger Müll beim Einkaufen : Mit der Box an die Wursttheke

Hygiene gesichert: Mit der Mehrwegbox auf dem Tablett soll an der Fleischtheke von Tegut nichts schiefgehen. Bild: Wolfgang Eilmes

Der Druck auf Plastik nimmt zu. Supermärkte überschlagen sich zurzeit mit Ideen für eine bessere Umwelt. Doch noch nicht alle kommen beim Verbraucher an – wenn er sie überhaupt bemerkt.

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          Auf einmal geht es. Die Ende Mai bekannt gewordenen Pläne der EU, Einwegprodukte aus Plastik zu verbieten und Hersteller für Umweltschäden zur Kasse zu bitten, zeigen schon jetzt Wirkung im Lebensmitteleinzelhandel. Bio-Supermärkte, seit jeher auf Ressourcen-Schonung bedacht, machen jetzt noch mehr Tempo. Und die konventionellen Anbieter ziehen nach oder preschen vor – wie der Rewe-Konzern, der sich auf die Fahnen schreibt, als erster Händler Plastikhalme aus dem Regal zu verbannen.

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Im Bio-Supermarkt Basic an der Berger Straße in Frankfurt, wo es Nüsse und Nudeln nach dem Vorbild der Unverpackt-Läden schon länger auch lose zu kaufen gibt, sind jetzt sogar die Warentrenner an der Kasse aus Holz. „Brauchst du mich wirklich?“, steht auf festen Packpapiertüten in der Obst- und Gemüseabteilung geschrieben. Und weiter: „Du kannst dein Obst und dein Gemüse auch gerne lose an die Kasse bringen.“ Darüber schmunzeln Kunden, die das schon immer so gemacht haben.

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