https://www.faz.net/-gzg-9yczj

Superforecaster über Corona : „Am 27. April wird das normale Leben in Deutschland wieder beginnen“

Am 27. April ist das Schlimmste überstanden: Vorhersage-Genie Hagelstein ist optimistisch, dass die Kontaktsperren in absehbarer Zeit wieder gelockert werden. Bild: Maximilian von Lachner

Roman Hagelstein kann als sogenannter Superforecaster die Zukunft viel besser voraussagen als andere. Mitten in der Corona-Krise sagt er: Unser Alltag wird schon bald wieder zurückkehren. Wie kommt er darauf?

          6 Min.

          Nichts erscheint gerade unsicherer als die Zukunft. Wann wird das Land die Corona-Krise in den Griff bekommen? Geht die Zahl der Infizierten rauf oder runter? Und wie lange wird der Lockdown, der Ausnahmezustand des gesellschaftlichen Lebens, noch andauern müssen? Auf solche Fragen verlässliche Antworten zu liefern, das traut sich gerade niemand so recht zu.

          Alexander Jürgs

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Doch“, sagt Roman Hagelstein. Er ist sich sicher: „Am 27. April ist Schluss, dann wird das normale Leben in Deutschland wieder beginnen.“ Die Schulen und Kitas werden, wenn auch im Saarland die Osterferien zu Ende gegangen sind, wieder öffnen, die Geschäfte machen auf, die Kinos und die Theater. Selbst die Bundesliga könnte im Mai wieder anlaufen, wenn auch vielleicht nicht gleich vor Publikum, sondern erst einmal nur mit Geisterspielen. Hagelstein geht außerdem davon aus, dass auch Spanien und Frankreich Ende April wieder weitgehend zum gewohnten Alltag zurückkehren werden. Wie kommt er darauf? „Man sieht gerade deutlich, dass wir die Pandemie in den Griff bekommen“, sagt er.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Kerzen und Stofftiere vor der Kita „Am Steinkreis“ in Viersen: Hier starb am 21. April eine Dreijährige.

          Totes Kita-Kind in Viersen : Reihenweise Alarmsignale

          In einer Kita in Viersen soll eine Erzieherin die kleine Greta ermordet haben. Ihr Lebenslauf enthält zahlreiche Alarmsignale. Es war offenbar nicht der erster Übergriff der 25-Jährigen auf ein Kita-Kind.

          Öffnung der Gastronomie : Als das Krisengefühl verschwand

          Früher galten die Deutschen als Stubenhocker. Doch in der Krise zeigt sich, was sonst nicht ins Bewusstsein dringt: Die Gastronomie ist systemrelevant. Seit wann ist das eigentlich so? Über die erstaunliche Bedeutung einer Leitbranche.