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Tarifeinigung in Hessen : Stufenweise mehr Geld im öffentlichen Dienst

Übereinkunft: Innenminister Peter Beuth und Christine Behle von Verdi haben den Tarifstreit im Öffentlichen Dienst in Hessen beigelegt Bild: dpa

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Hessen bekommen mehr Geld. Bei der zweiten Verhandlungsrunde einigten sich Land und Gewerkschaften auf eine stufenweise Erhöhung um insgesamt vier Prozent.

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          2,2 Prozent mehr Lohn werden die Beschäftigten des Landes Hessen im nächsten Jahr erhalten und 2023 weitere 1,8 Prozent. Zudem soll es dieses und nächstes Jahr Sonderzahlungen von je 500 Euro geben. Darauf haben sich die Gewerkschaften und die Landesregierung am Freitag in Dietzenbach geeinigt. Die Gewerkschaften hatten ursprünglich fünf Prozent, mindestens aber 175 Euro gefordert.  Der Tarifvertrag läuft 28 Monate bis Januar 2024. Der Abschluss gilt zunächst für die 45.000 Landesangestellten, soll dann aber für die 100.000 Beamten des Landes übernommen werden.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das hessische Tarifergebnis dürfte Signalwirkung für die 15 anderen Bundesländer haben, da deren Tarifgemeinschaft noch mit den Gewerkschaften verhandelt. Hessen gehört der Tarifgemeinschaft seit 2004 als einziges Bundesland nicht mehr an.

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