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Studie zur Biodiversität : Artenvielfalt als falsche Hoffnung

Mag auch Schmetterlinge: Der Bienenfresser ist aus wärmeren Regionen nach Deutschland eingewandert. Bild: dpa

Frankfurter Forscher haben Hinweise darauf gefunden, dass die Artenvielfalt in Europa nicht abgenommen hat. Wird es wärmer, kann sie sogar wachsen. Grund zur Entwarnung ist das nicht.

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          Was Peter Haase und seine Kollegen herausgefunden haben, klingt erst einmal erfreulich. Zusammen mit der in Schweden tätigen Ökologin Francesca Pilotto und weiteren Forschern hat der Abteilungsleiter des Frankfurter Senckenberg-Instituts 161 Langzeitmessreihen zur Artenvielfalt in Europa ausgewertet. Kurz zusammengefasst lautet das Ergebnis so: Anders als man vermuten mag, hat sich die Biodiversität in Mittel- und Südeuropa nicht signifikant verändert, während sie in Nordeuropa sogar gewachsen ist.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Mancher, der diese Nachricht las, hat daraufhin die Alarmrufe von Naturschützern und Politikern flugs zur Panikmache erklärt. Doch wer sich Haases Resultate genauer anschaut und mit ihm und anderen Biodiversitäts-Experten spricht, begreift schnell: Es gibt keinen Grund zur Entwarnung, auch wenn sich die Artenvielfalt regional unterschiedlich entwickelt und der Klimawandel hierbei eine komplexe Rolle spielt.

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