https://www.faz.net/-gzg-9qzr6

Studie sieht viel Potential : Der Wohnraum über Supermärkten

  • Aktualisiert am

Wohnen über dem Supermarkt: Wie erfolgversprechend ist das Konzept? Bild: Lucas Bäuml

Die Suche nach bezahlbaren Wohnungen im Rhein-Main-Gebiet wird zunehmend schwieriger. Mit Aufstockungen von Supermärkten könnte sich die Situation entspannen.

          1 Min.

          Bis zu 5000 zusätzliche Wohnungen könnten laut einer aktuellen Berechnung des Regionalverbandes Frankfurt auf Supermarktdächern im Rhein-Main-Gebiet entstehen. Das teilte der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Montag in Wiesbaden mit. In den Plänen sehe er eine „Teillösung“ für neuen und bezahlbaren Wohnraum. „Supermärkte sind oft gut gelegen, sie haben häufig viel Platz obendrüber und es müssen keine neuen Flächen versiegelt werden“, sagte Al-Wazir.

          Allerdings könne man nicht einfach die bestehenden Märkte mit zusätzlichen Stockwerken bebauen. Die Geschäfte müssten in den meisten Fällen geschlossen werden und etwa zwei Jahre lang umgebaut werden, sagte der Minister. „Das ist aus mehreren Perspektiven schwierig: Was passiert mit der Nahversorgung, mit den Angestellten und mit den Betreibern?“

          Der Geschäftsführer des Handelsverbandes Hessen, Sven Rohde, gab zu bedenken: Das oberste Gebot des Handels sei nicht die Immobilienversorgung. Daher sei es wichtig, Anreize für die Eigentümer zu schaffen, auf ihren Märkten Wohnungen zu bauen.

          Weitere Themen

          Börsenglocke zum Geburtstag Video-Seite öffnen

          F.A.Z. wird 70 : Börsenglocke zum Geburtstag

          Nein, die F.A.Z. geht nicht an die Börse. Dass Werner D'Inka, seine Mit-Herausgeber und die Geschäftsführer die Eröffnungsglocke auf dem Frankfurter Parkett läuten durften, war ein Geschenk der Deutschen Börse zum 70. Geburtstag.

          Topmeldungen

          Abwahl Brandners : Hetzen als System

          Der Rechtsausschuss hat seinen Vorsitzenden Stephan Brandner abgewählt. Seit Jahren beschimpft der AfD-Politiker alle politischen Gegner – und zeigt dabei eine Vorliebe für sexuell aufgeladene Pöbeleien.
          Baukräne stehen auf einem Baugrundstück neben neugebauten Wohnhäusern in Köln.

          Pläne der KfW : Wer baut, bekommt Geld geschenkt

          Die Staatsbank will erstmals Kredite mit Negativzinsen vergeben. Profitieren sollen Privatleute, Mittelstand und Kommunen. Bis die Negativzinsen beim Endkunden ankommen, könnte es allerdings noch dauern.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.