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Studie sieht viel Potential : Der Wohnraum über Supermärkten

  • Aktualisiert am

Wohnen über dem Supermarkt: Wie erfolgversprechend ist das Konzept? Bild: Lucas Bäuml

Die Suche nach bezahlbaren Wohnungen im Rhein-Main-Gebiet wird zunehmend schwieriger. Mit Aufstockungen von Supermärkten könnte sich die Situation entspannen.

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          Bis zu 5000 zusätzliche Wohnungen könnten laut einer aktuellen Berechnung des Regionalverbandes Frankfurt auf Supermarktdächern im Rhein-Main-Gebiet entstehen. Das teilte der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Montag in Wiesbaden mit. In den Plänen sehe er eine „Teillösung“ für neuen und bezahlbaren Wohnraum. „Supermärkte sind oft gut gelegen, sie haben häufig viel Platz obendrüber und es müssen keine neuen Flächen versiegelt werden“, sagte Al-Wazir.

          Allerdings könne man nicht einfach die bestehenden Märkte mit zusätzlichen Stockwerken bebauen. Die Geschäfte müssten in den meisten Fällen geschlossen werden und etwa zwei Jahre lang umgebaut werden, sagte der Minister. „Das ist aus mehreren Perspektiven schwierig: Was passiert mit der Nahversorgung, mit den Angestellten und mit den Betreibern?“

          Der Geschäftsführer des Handelsverbandes Hessen, Sven Rohde, gab zu bedenken: Das oberste Gebot des Handels sei nicht die Immobilienversorgung. Daher sei es wichtig, Anreize für die Eigentümer zu schaffen, auf ihren Märkten Wohnungen zu bauen.

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