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Nach Fischer-Vorstoß : Streit zwischen AfD und Eintracht verschärft sich

  • -Aktualisiert am

Kämpferisch: Peter Fischer Bild: dpa

Der Präsident von Eintracht Frankfurt will keine AfD-Mitglieder im Verein. Die Partei erhebt nun schwere Vorwürfe gegen den Klub.

          Zwei Tage vor der am Sonntag stattfindenden Mitgliederversammlung von Eintracht Frankfurt spitzt sich der Konflikt zwischen dem Sportverein und der AfD weiter zu. Die AfD-Landessprecher Klaus Herrmann und Robert Lambrou warfen Eintracht-Präsident Peter Fischer mangelndes Demokratieverständnis vor, weil er AfD-Wählern die Mitgliedschaft im Verein verweigern wolle und sie darüber hinaus als „Nazis“ und „braune Brut“ diffamiere. Wegen solcher Äußerungen hatten die beiden Parteisprecher Anfang Januar bereits Strafanzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung gegen Fischer erstattet.

          Ralf Euler

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Der Eintracht-Präsident, der sich am Sonntag zur Wiederwahl stellt, müsse sich der Tatsache bewusst sein, dass bei der Mitgliederversammlung statistisch gesehen 12,6Prozent der Anwesenden AfD-Wähler seien, hieß es in einer Mitteilung von Herrmann und Lambrou unter Hinweis auf das Bundestagswahlergebnis ihrer Partei. Sie kritisierten zudem, dass die von ihnen Ende Dezember gestellten Mitgliedsanträge noch immer nicht beschieden seien. Er wisse von anderen, der Eintracht-Führung namentlich nicht bekannten AfD-Mitgliedern, die sehr viel schneller eine Aufnahmebestätigung und ihren Mitgliedsausweis von dem Verein erhalten hätten, äußerte Herrmann.

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