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Streit um Bürgermeister-Kandidatur : SPD-„Rebellin“ Tesch verlässt Partei

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Dieser Auftritt an der Seite von Dagmar Metzger (links), Jürgen Walter und Carmen Everts (rechts) macht Silke Tesch im November 2008 überregional bekannt Bild: dpa

Aus Streit um eine Streit um ihre Bürgermeister-Kandidatur verlässt Silke Tesch die SPD. Tesch 2008 war als „Rebellin“ gegen den Linkskurs der damaligen Landeschefin Ypsilanti bekannt geworden.

          Die sogenannte SPD-Rebellin Silke Tesch hat sich im Streit endgültig von ihrer Partei getrennt. Sie gebe ihr Mitgliedsbuch zurück, bestätigte sie auf dpa-Nachfrage. Der jüngste Streit hatte sich daran entzündet, dass Tesch als unabhängige Kandidatin bei der Bürgermeisterwahl in ihrer Heimatgemeinde Breidenbach antreten will. Die SPD hat einen anderen Bewerber nominiert.

          Früher gehörte Tesch dem Landtag an. Sie gehörte zu den vier Abgeordneten, die im November 2008 die Regierungsübernahme durch die damalige SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti platzen ließen. Die Abweichler protestierten dagegen, dass Ypsilanti sich mit Stimmen der Linkspartei wählen lassen wollte.

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