https://www.faz.net/-gzg-7lnr2

Streik wäre wohl illegal : Gewerkschaft nimmt Streikaufruf an Fluglotsen zurück

  • Aktualisiert am

Europas Fluglotsen wollen nächste Woche gegen EU-Pläne zur Luftraum-Reform streiken. Daraufhin wollte die Lufthansa Streiks deutscher Fluglotsen gerichtlich verbieten lassen. Das braucht sie anscheinend nicht mehr.

          1 Min.

          Der für Mittwoch geplante Fluglotsenstreik ist abgeblasen. Die Gewerkschaft der Flugsicherung hat ihren Aufruf an rund 2000 Fluglotsen in ganz Deutschland zurückgenommen, wie ein Sprecher am Freitag in Frankfurt auf Anfrage sagte. Zuvor hatte die französische Gewerkschaft SNCTA ihren Streikaufruf für die Zeit vom 27. bis zum 31. Januar abgesagt.

          Der deutsche Ausstand war von der GdF als einstündiger Unterstützungsstreik für die Franzosen deklariert worden, um den Anschein eines politischen Streiks zu vermeiden. Diese sind in Deutschland verboten. Der GdF-Aufruf sollte von den Arbeitsgerichten Frankfurt und München überprüft werden. Die Gewerkschaft rechnete nun offensichtlich mit einer juristischen Niederlage, wenn der zu unterstützende Streik gar nicht stattfindet.

          Lufthansa und Flugsicherung hatten sich bereits auf Flugausfälle vorbereitet. Es gibt aber weitere Streikaufrufe europäischer Lotsengewerkschaften für die kommende Woche.

          Weitere Themen

          Wie man eine Bierflasche auftreten kann Video-Seite öffnen

          Geht doch : Wie man eine Bierflasche auftreten kann

          Es gibt viele Möglichkeiten, Bierflaschen aufzumachen. Mit dem Feuerzeug, am Bierkasten oder auch mit dem zwölfer Schraubschlüssel aus der Werkzeugkiste. Es geht aber auch spektakulärer, wie F.A.Z.-Redakteurin Marie Lisa Kehler zeigt.

          Topmeldungen

          Im Streit mit der EU: Vor dem polnischen Verfassungsgericht am 22. September

          Polens Streit mit der EU : Aus politischen Gründen vertagt?

          Zum vierten Mal hat das polnische Verfassungsgericht die Entscheidung darüber aufgeschoben, ob nationales über EU-Recht steht. Dahinter stecke Kalkül, heißt es aus Brüssel.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.