https://www.faz.net/-gzg-abc95

Bestand wächst stetig : Störche auf den Abfallbergen

  • -Aktualisiert am

Störche fühlen sich auf Mülldeponien häufig wohl. Bild: Hans Dieter Erlenbach

Störche fühlen sich auf Abfallbergen besonders wohl. In diesem Jahr überwintern hierzulande besonders viele von ihnen. Das gefällt nicht jedem.

          4 Min.

          Wer durch das hessische Ried fährt, sieht sie überall. Majestätisch ziehen sie ihre Bahnen am Himmel, landen in Baumwipfeln und fügen ihren Nestern ein Stück Nistmaterial nach dem anderen hinzu, um für die kommende Brut gerüstet zu sein. Die Störche sind in Südhessen nicht nur wieder heimisch geworden. Sie bilden alleine im Kreis Groß-Gerau mit fast 400 Brutpaaren einen Schwerpunkt in Hessen und in ganz Deutschland. Insgesamt gibt es in verschiedenen hessischen Regionen rund 900 Brutpaare, im nächsten Jahr werden es wohl 1000 Paare sein, schätzt Storchenexperte Bernd Petri vom Naturschutzbund (Nabu), der die Störche seit fast 30 Jahren beobachtet.

          Dabei waren die Störche in Hessen lange ausgestorben. Es war der inzwischen verstorbene Bernd Zoch aus dem Kreis Groß-Gerau, der 1986 auf einem langen Holzmasten ein Storchennest baute und es in der Nähe der Groß-Gerauer Fasanerie aufstellte. Zoch erinnerte sich damals an seine Jugendzeit, als es in fast jedem Dorf, meist auf einem öffentlichen Gebäude, ein Storchennest gegeben hatte.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Für den Lebensabschnitt, der ganz besonders als Baustelle bekannt ist: Blick in eine Küche des Studierendenhauses in Basel.

          Wohnen der Zukunft : Häuser für eine andere Welt

          In der Schweiz revolutionieren junge Büros wie Duplex Architekten mit aufsehenerregenden Wohnexperimenten unsere Vorstellung von der Zukunft der Stadt. Wie könnte die aussehen?

          DFB-Liebling Robin Gosens : „Zwick mich mal“

          Die Geschichte von Robin Gosens gibt es eigentlich nicht mehr: Von einem, der auf dem Dorfplatz entdeckt wurde und nun bei der EM für überwältigende Momente sorgt.