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Stephan E.s Verteidiger : Der Anwalt aus der rechtsextremen Szene

  • -Aktualisiert am

Anwalt der Szene: Auch Stephan E.s Verteidiger hat enge Verbindungen mit der hessischen NPD. Bild: dpa

Der Rechtsextremist Stephan E. hat gestanden, Walter Lübcke ermordet zu haben. Als Anwalt nimmt er sich einen Gesinnungsgenossen.

          Der Neonazi und mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU), Stephan E., hat sich einen Gesinnungsgenossen zum Anwalt gewählt. Der Rechtsanwalt Dirk Waldschmidt aus der osthessischen Gemeinde Schöffengrund (Lahn-Dill-Kreis) gehörte lange zu den führenden Aktivisten der hessischen NPD und war von 2006 an eine Zeitlang stellvertretender Landesvorsitzender der rechtsextremen Partei. Seit einigen Jahren tritt er jedoch vor allem als Rechtsbeistand für Rechtsgesinnte in Erscheinung, und er hat bereits zahlreiche Akteure aus der Szene juristisch vertreten.

          Ralf Euler

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Am Mittwoch bestätigte Waldschmidt der Zeitschrift „Der Spiegel“, dass sein Mandant Stephan E. am Tag zuvor die Tötung Lübckes gestanden habe. „Es ist zutreffend, was der Generalbundesanwalt mitgeteilt hat“, gab der Anwalt zu Protokoll. Weitere Angaben wollte er dem Bericht zufolge nicht machen. Möglicherweise werde Stephan E. aber in nächster Zeit öffentliche Erklärungen abgeben.

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