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Großes Crowdfunding-Projekt : Die Lizza-Gründer umgehen die Banken

Pizzateigbäcker: Lizza-Gründer Marc Schlegel (l.) und Matthias Kramer Bild: Frank Röth

Das Neu-Isenburger Start-up Lizza plant eins der größten Crowdfunding-Projekte in Deutschland. Von Banken sind die Gründer enttäuscht, und vom Staat bekommen sie keine passende Hilfe.

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          Veganen Pizzateig aus Leinsamen und mit wenig Kalorien muss man nicht mögen, kann man aber. Die Fernsehinvestoren Carsten Maschmeyer und Frank Thelen von „Höhle der Löwen“ waren jedenfalls so begeistert, dass sie vor zwei Jahren 150.000 Euro in das Start-up Lizza investierten, das damals seinen Sitz in Frankfurt hatte. Inzwischen zählt das Unternehmen 40 Mitarbeiter, liefert seinen Fertigteig, Nudeln und Wraps an 7000 Supermärkte in Deutschland und Österreich und peilt einen Umsatz von sechs Millionen Euro an. Vor kurzem hat es eine eigene Backfabrik in Neu-Isenburg bezogen.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nun will die knapp drei Jahre alte Firma expandieren. Das kostet natürlich Geld – das sie aber offenbar auf herkömmlichem Wege nicht bekommt. Daher setzen die Gründer Marc Schlegel und Matthias Kramer nun auf Kleinanleger. Von ihnen wollen sie per Crowdfunding 1,7Millionen Euro einsammeln, mit Hilfe der Plattform GLS Crowd. Bis gestern Abend wurden 380000 Euro zugesagt. „Damit wollen wir unter anderem vorbelegte Pizzavarianten für das Kühlregal entwickeln“, sagt Kramer.

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