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Start-up Gründer : Von Frankfurt ins Silicon Valley

Abgang: Zwei Gründer gehen Frankfurt vorerst verloren, aber sie wollen bald zum Frankfurter „Spirit“ zurückkehren. Bild: Reuters

Ein IT-Start-up aus Frankfurt, das Programme zur Datenauswertung entwickelt, zählt nun zu einem Großkonzern. Die beiden Gründer sind nun auf dem Weg in das Silicon Valley, um dort den amerikanischen Geist aufzusaugen.

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          Im Nachhinein, sagt Tobias Krabel, sehe natürlich immer alles sehr glatt und einfach aus: Die Start-up-Gründung vor nicht einmal zwei Jahren, das erste Geld von Investoren, die schnell mehr als 100 Kunden, darunter Musikstreaminganbieter Spotify, die Unternehmensberatung Bain & Company und auch Biotech-Firmen. Und schließlich das Übernahmeangebot aus Amerika. „Aber auf dem Weg dahin gab es doch ganz schön viele Höhen und Tiefen“, erzählt der Gründer.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nun bereiten der Dreißigjährige und sein ein Jahr jüngerer Mitgründer Florian Wetschoreck ihren Umzug nach Kalifornien vor. Ins Silicon Valley, zum Jahreswechsel werden die Koffer gepackt. Genau genommen, sagt Krabel, gehe es nach San Francisco, aber es zähle ja beiden weniger der Ort, sondern der „Spirit“, wie er sagt. Einen Gründergeist, den sie dort aufsaugen – und dann wieder nach Frankfurt zurückbringen möchten.

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