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Start-up Cansativa : Cannabis-Drehkreuz Mörfelden

Legaler Anbau: Cansativa will den Markt für medizinisch genutztes Cannabis erobern. Bild: dpa

Zwei Brüder aus Hessen haben das Monopol für den Großhandel mit legalem Cannabis aus Deutschland erhalten. Der Markt ist neu – und voller Unsicherheiten.

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          Der Traum seiner Eltern, erzählte Benedikt Sons vor einiger Zeit, sei es ja nicht gerade gewesen, dass ihre Söhne mit Cannabis handeln. Jakob, der jüngere der beiden, hat Jura studiert und war Anwalt, Benedikt ist Wirtschaftsingenieur. Doch vor drei Jahren hatten die heute 30 und 31 Jahre alten Sons-Brüder sozusagen einen Riecher für ein gutes Geschäft: Sie gründeten 2017 ein Start-up für den Handel mit legalem Cannabis.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nun haben sich die beiden Frankfurter nichts weniger als das Monopol auf den Großhandel mit Cannabis aus Deutschland gesichert. Die staatliche Cannabisagentur erteilte ihrem drei Jahre alten Unternehmen Cansativa, das zwölf Beschäftigte hat, den Zuschlag, sämtliche in Deutschland legal hergestellten Blüten an Apotheken zu vertreiben. Dabei hatten sie erst Anfang 2019 ihre alten Jobs aufgegeben. „Wir sitzen seit anderthalb Jahren im D-Zug“, sagt Benedikt Sons dazu.

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