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Stadtplanung : Muss das so aussehen?

Schlechtes Beispiel: Eintönigkeit statt Vielfalt, Langeweile statt Inspiration entlang der Europaallee in Frankfurt. In der Mitte der Großbaustelle für die U-Bahn-Strecke, die das Europaviertel erschließen soll. Bild: EPA

Der Stadtplaner Jan Knikker kommt aus Bad Soden und arbeitet in einem Architektenbüro in Holland. Er wirbt für die „kompakte Stadt“, sprich: mit möglichst viel Grün in die Höhe bauen. In Frankfurt sei kein Leben, wenn im Bankenviertel die Büros schließen, findet er.

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          Alle reden derzeit von der neuen, kompakten, dichten Stadt, Sie ebenfalls. Wollen das tatsächlich auch die Bewohner der Städte oder nur die Architekten und Stadtplaner?

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Gerade in Deutschland sind die Menschen doch umweltbewusst. Und die kompakte Stadt ist einfach viel umweltfreundlicher als alle anderen Stadtmodelle. Manhattan ist eine der umweltfreundlichsten Städte und sehr erfolgreich. So viele Leute wollen dort wohnen, dass es immer teurer wird und es sich kaum noch einer leisten kann. Das Problem von New York sind die Vorstädte, die den positiven ökologischen Fußabdruck der Stadt zunichtemachen.

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