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Nach Virusalarm : Die Stadt Frankfurt ist wieder online

  • -Aktualisiert am

Angriff auf IT-Systeme: Der Virus Emotet verbreitet sich vor allem über PDF-Dateien. Bild: dpa

Nach einem Angriff durch einen Computervirus hatte die Stadt Frankfurt ihre IT-Systeme heruntergefahren. Die meisten Ämter blieben am Donnerstag geschlossen. Am Freitag sollen sie jedoch wieder arbeitsfähig sein.

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          Eineinhalb Tage nachdem die Stadt Frankfurt ihr gesamtes Computernetz wegen eines Viren-Alarms abgeschaltet hat, wurden die Systeme am Donnerstag ab 17.30 Uhr nach und nach neu hochgefahren, erste E-Mails gehen wieder in den städtischen Postfächern ein. Am Abend erklärte ein Sprecher des zuständigen Dezernats dann: „Alles Systeme laufen wieder.“ Noch am Abend werde die Webseite der Stadt voraussichtlich wieder erreichbar sein.

          Der Sprecher bestätigte zudem, dass das städtische Netzwerk von einer Variante der Schadsoftware Emotet angegriffen worden sei. Diese gilt derzeit als der gefährlichste Computervirus der Welt. Er war durch mindestens eine E-Mail eingeschleust worden, die bei einem Mitarbeiter des Bürgeramts in Fechenheim eingegangen war. Weil sie mit einer stadteigenen Absender-Adresse versehen war, konnte dieser die Fälschung nicht bemerken.

          Mittlerweile seien alle betroffenen Stellen im System gefunden und isoliert worden, so der Sprecher. Nachdem die Schutzsoftware Virenalarm ausgelöst hatte, entschied das zuständige Amt, das gesamte Netzwerk abzuschalten. Damit konnten die meisten Ämter den Donnerstag über nicht arbeiten. Bürgeramt, Ausländerbehörde und Zulassungsstelle blieben geschlossen, in den Bibliotheken war keine Ausleihe möglich. Am Freitag soll die Verwaltung zum größten Teil wieder arbeitsfähig sein.

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