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Schauspiel und Oper Frankfurt : Letzte Fragen zu den Bühnen

Neubau an gleicher Stelle: Nur eine der Varianten, die der Stadt vorliegen. Bild: dpa

Offene Fragen zum Neubau der Städtischen Bühnen in Frankfurt soll nun die zuständige Stabsstelle beantworten. Die Koalition im Römer will auf dieser Grundlage über einen neuen Standort entscheiden.

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          Die Römer-Koalition hat sich darauf verständigt, noch offene Fragen zu dem geplanten Neubau der Städtischen Bühnen von der zuständigen Stabsstelle beantworten zu lassen, um anschließend auf dieser Grundlage entscheiden zu können, an welcher Stelle die Oper und das Schauspiel gebaut werden sollen. Ein entsprechender Magistratsvortrag wurde in der Koalition abgestimmt und soll voraussichtlich Ende Juli verabschiedet werden.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der CDU war es wichtig, auch die Baukosten für einen möglichen Neubau der Bühnen auf dem Raab-Karcher-Areal im Osthafen zu ermitteln. Die Fraktion rechnet damit, dass diese Variante besonders preiswert ist, weil Interimsspielstätten entfielen. „Wir wollen, dass dieser Standort noch einmal näher untersucht wird“, sagt der kulturpolitische Sprecher Thomas Dürbeck.

          Vier Varianten

          Der Variante im Osthafen stehen drei Neubau-Szenarien am Willy-Brandt-Platz und an den Wallanlagen in der Innenstadt gegenüber: erstens, ein kompletter Neubau der Doppelanlage am bisherigen Standort; zweitens, die sogenannte Spiegel-Variante mit einem Neubau der Oper an der bisherigen Stelle des Schauspiels und einem neuen Schauspiel schräg gegenüber in der Wallanlage und, drittens, ein Neubau des Musiktheaters auf dem Sparkassen-Areal zwischen Neuer Mainzer Straße und Wallanlage und ein neues Schauspielhaus am bisherigen Ort. Die letzte Variante wird von Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) und der SPD-Fraktion favorisiert.

          Die Grünen wollen, dass auch Umweltbelange untersucht werden. „Uns geht es um einen Zugewinn für die Wallanlage“, sagt der Fraktionsvorsitzende Sebastian Popp. Auch eine energetische Bauweise und eine Stellungnahme zu den Belangen des Denkmalschutzes ist ihm wichtig. „Der Beschluss prüft alle Standorte, die in der Debatte sind. Wenn diese Fragen beantwortet sind, kann es eine Grundsatzentscheidung geben“, sagt Popp. Nach Auskunft des Stabsstellen-Leiters Michael Guntersdorf könnte die Wallanlage, je nach Modell, um 3500 bis 5000 Quadratmeter wachsen.

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