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Mehr als 13.000 Teilnehmer : Frankfurter Marathon erwartet Melderekord

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Vorjahressieger Robert Cheruyiot will seinen Titel in Frankfurt verteidigen Bild: AP

Der Frankfurt-Marathon strebt einem Rekordergebnis entgegen. 26 Tage vor dem Startschuss am 25. Oktober sind knapp sieben Prozent mehr Starter gemeldet als vor einem Jahr. Deutschlands ältester Stadt-Marathon trotzt damit dem Trend.

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          Der Frankfurt-Marathon 2009 strebt einem Rekordergebnis entgegen. 10.210 Läuferinnen und Läufer wollen bisher die 42,195 Kilometer lange Strecke in Angriff nehmen. Das sind 26 Tage vor dem Startschuss am 25. Oktober 6,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Frankfurt trotzt damit dem Trend. „Bei uns gibt es nur den Marathon, keine kürzere Strecke. Wir nehmen die Läufer ernst“, begründete Renndirektor Jo Schindler am Dienstag den ungebrochenen Zuspruch. 12 046 starteten 2008, jetzt sollen es mehr als 13.000 werden.

          Das Feld der Profis führt Vorjahressieger und Streckenrekordhalter (2:07:21 Stunden) Robert K. Cheruiyot aus Kenia an. Ihn jagen will sein Landsmann Wilfred Kigen, der mit seinem Triple von 2005 bis 2007 die meisten Siege am Main herauslief. Neu verpflichtet im Kreis der Sieganwärter ist der ebenfalls aus dem ostafrikanischen Land stammende Hosea Rotich, der 2007 Zweiter in Frankfurt war und im vergangenen Jahr in Paris 2:07:24 Stunden lief.

          Kenianerin Rose Cheruiyot als Favoritin

          Bei den Frauen will die 35 Jahre alte Luminita Zaituc aus Braunschweig noch einmal eine Kostprobe ihres Könnens abliefern. Ihre Bestzeit steht seit 2001 bei 2:26:01, gelaufen in Frankfurt. Die Favoritenrolle liegt bei der Kenianerin Rose Cheruiyot, die ihre Bestzeit 2008 auf 2:25:48 Stunden steigerte. Ihre Landfrau Agnes Kiprop sowie Shitaye Gemechu und Firehiwot Dado aus Äthiopien sind ernsthafte Konkurrentinnen.

          2,2 Millionen Euro kostet Deutschlands ältester Stadt-Marathon. Erstmals veranstaltet Schindler mit seiner Motion Events GmbH das Ereignis. Die Stadt Frankfurt lässt ihn nicht allein. „Von uns gibt es 280 000 Euro“, erklärte Sportdezernent Markus Frank. Erstmals beteiligt sich auch das Land an der Traditionsveranstaltung. Über die Höhe der Zuwendung verhandelt Schindler noch.

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