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Mainz 05 : Schröder bekennt sich zu seinem Klub

Kein Reisender: Rouven Schröder muss nicht aufgehalten werden. Bild: dpa

Es gab Spekulationen um einen Abschied. Letztlich war es aber nur die in der Bundesliga immer üblichere heiße Luft. Rouven Schröder bliebt in Mainz. Das sagt er ganz entspannt und fast nebenbei.

          Es kann doch auch so einfach sein: Nachdem Rouven Schröder am vergangenen Freitag nach dem 5:0-Sieg von Mainz 05 gegen Freiburg noch mit etwas kryptischen Formulierungen die Spekulationen um seine Zukunft als Sportvorstand des Fußball-Bundesligaklubs angeheizt hatte, sprach er am Donnerstag nun doch einen klaren Satz mit drei sehr eindeutigen Worten. „Ich bleibe hier“, sagte Schröder, nun wiederum so beiläufig, dass man es fast überhören konnte. Er sei kein Reisender, und so müsse man ihn auch nicht aufhalten, stattdessen fühle er sich genau am richtigen Platz und mit den richtigen Aufgaben betraut.

          Im Verein hatte es ohnehin keine wirkliche Unruhe gegeben, als am vergangenen Freitag plötzlich aus dem Umfeld von Borussia Mönchengladbach über einen Fanblog Gerüchte in die Welt drangen, dass der 43 Jahre alte Schröder ein Kandidat für einen Job als Kaderplaner unter Sportdirektor Max Eberl sein soll. Erstens hatte der Klub erst im Dezember mit dem seit 2016 in Mainz tätigen Nachfolger von Christian Heidel den Arbeitsvertrag vorzeitig bis zum 1. Juli 2022 verlängert, zudem konnte sich niemand vorstellen, dass er den Schritt aus der ersten Reihe zurück in eine zweite bei einem Verein wie der Borussia reizvoll finden könnte.

          Schröder sprach am Donnerstag nun schon über die heiße Phase der Planungen für die neue Saison, die bereits beginne, da der Klub spätestens nach dem 5:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den SC Feiburg nahezu sicher mit einer elften Spielzeit in Serie im Oberhaus rechnen darf. „Man kann anders planen, als wenn man unten drinsteht und nicht weiß, in welcher Liga man spielt“, sagte Schröder. „Aber trotzdem kommt die Finalisierung von Transfers viel später.“ Begehrte Spieler würden sich noch umschauen, ob nicht ein noch größerer und zahlungskräftigerer weiterer Interessent in Sicht sein könne. Zumindest um Schröder brauchen sich solche Vereine erst einmal nicht mehr zu bemühen.

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