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Erster Titel für Skyliners : Frankfurter holen Basketball-Europapokal

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Mission erfüllt: Die Frankfurter Basketballer holen ihren ersten europäischen Titel. (Archivfoto) Bild: Picture-Alliance

Es ist der erste internationale Titel der Vereinsgeschichte: Die Frankfurter Basketballer gewinnen nach einer tollen Aufholjagd den Fiba Europe Cup.

          Die Fraport Skyliners haben den ersten internationalen Titel ihrer Vereinsgeschichte gewonnen. Am Sonntagabend besiegte die Basketballmannschaft von Trainer Gordon Herbert in Chalon sur Saone im Finale des Fiba Europe Cup den italienischen Vertreter Varese 66:62. Beste Werfer der Hessen, die das Spiel im letzten Viertel drehten, waren Quantez Robertson mit 15 Punkten und Jordan Theodore (13), der die Entscheidung herbeiführte, als er 27 Sekunden vor dem Ende drei Freiwürfe zum 65:62 verwandelte.

          18 Siege und nur eine Niederlage, die Bilanz des Frankfurter Bundesliga-Klubs im dritthöchsten europäischen Wettbewerb ist der eines Champions würdig. Nach Alba Berlin (Korac-Cup, 1995), dem Mitteldeutschen BC (Fiba EuroCup Challenge, 2004) und der BG Göttingen (EuroChallenge, 2010) sind die Skyliners der vierte deutsche Verein, der Sieger eines internationalen Wettbewerbs geworden ist. Dafür erhalten sie eine Prämie in Höhe von 250.000 Euro.

          „Das ist ein Höhepunkt, aber noch lange nicht das Ende in dieser Saison“, sagte Center Johannes Voigtmann. Seit Sonntag steht Alba Berlin als Play-off-Viertelfinalgegner der Skyliners in der Bundesliga fest. Das erste Duell zwischen dem Tabellendritten (Frankfurt) und dem deutschen Pokalsieger findet am kommenden Samstag (18.30 Uhr) in der Ballsporthalle statt. Davor, am Dienstagabend, wird die Skyliners-Mannschaft im Frankfurter Römer von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) empfangen.

          Frankfurt fand erst in den letzten Minuten zu seinem Spiel. Trotz einer guten Verteidigung lief das Team drei Viertel lang einem Rückstand hinterher. Die Distanzwurf-Quote war erstaunlich schlecht. Erst mit Beginn des Schlussviertels fielen die Dreier: durch Robertson (2), Scrobb und Doornekamp.

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