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Anhörung vor Notfallgericht : Eintracht geht gegen Aufenthaltsverbot vor

  • Aktualisiert am

Müssen heute mit Fernseher und Fußballkino Vorlieb nehmen: Eintracht-Fans Bild: Wonge Bergmann

Eintracht Frankfurt will sich mit dem Aufenthaltsverbot für seine Fans in Marseille nicht abfinden und zieht vor Gericht. „Wir fordern daher die französischen Behörden auf, ihre Entscheidung zu überdenken.“

          Der deutsche Pokalsieger Eintracht Frankfurt und seine Fanorganisationen wollen das Aufenthaltsverbot in Marseille nicht akzeptieren und gehen über einen Antrag beim Verwaltungsgericht dagegen vor. Dies teilten mehrere Fanorganisationen, darunter auch die Fanabteilung des Vereins, in einem gemeinsamen Statement am Donnerstagmorgen mit.

          Für Eintracht-Fans wurde für den Donnerstag zwischen 8 und 24 Uhr ein Aufenthaltsverbot in der Stadt Marseille verhängt, demnach drohen bei Verstößen Haft- und Geldstrafen. Das Spiel am Abend (18.55 Uhr) findet wegen wiederholter Vergehen von Olympique Marseille unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

          „Entscheidung zu überdenken“

          Der Fußball-Bundesligavereinund seine Fans bestreiten die Rechtmäßigkeit des Verbots. „Wir fordern daher die französischen Behörden auf, ihre Entscheidung zu überdenken und Eintracht-Fans in der Stadt zu begrüßen“, hieß es in dem Statement.

          Um 10.00 Uhr findet eine Anhörung vor einem Notfallgericht statt. „Ungeachtet des Ergebnisses der heutigen Anhörung sind wir bereit, alle nationalen und europäischen Instanzen zu durchlaufen, um die besondere Behandlung der Fußballfans zu erörtern“, schrieben die Organisationen in ihrem Statement.

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