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Eintracht Frankfurt : Jungs aus Hessen

  • -Aktualisiert am

„Ein Kinderspiel für mich“ – Eckehard Feigenspan profitiert bei seinem dritten Streich gegen die Kickers von der selbstlosen Vorbereitung des Kameraden Richard Kreß. Bild: Ullstein

Der Zusammenhalt zählt zu den großen Trümpfen der Eintracht vor sechzig Jahren. Genauso wie Eckehard Feigenspans Treffsicherheit: Der Spielzug seines Lebens beschert der Mannschaft den Titel.

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          Von allen Vereinen, für die er gespielt hat, ist Eckehard Feigenspan der Frankfurter Eintracht am engsten verbunden, bis heute. 84 Jahre alt ist „Ecko“, so sein Spitzname im Team, inzwischen, aber die Eintracht begleitet er immer noch gerne. 2018 zum Beispiel beim Pokalsieg in Berlin. „Der Verein ist großzügig, hat die Meisterspieler von 1959 nie vergessen“, sagt Feigenspan, der aus der Wetterau stammt. Seit vielen Jahren lebt er nahe Augsburg. Über den FC Nieder-Wöllstadt und den VfB Friedberg kam er als Zwanzigjähriger 1955 zur Eintracht, bei der er in der Oberliga-Mannschaft mit deutlich älteren Mannschaftskollegen spielte, wie Richard Kreß, Jahrgang 1925. „Ihn habe ich schon bewundert, bevor ich zur Eintracht ging“, sagt Feigenspan.

          Stürmer Feigenspan war der beste Torschütze der Endrunde 1959. Er erzielte neun Tore in sechs Begegnungen, dazu drei im Endspiel beim 5:3 gegen die Offenbacher Kickers, zwei davon in der Verlängerung. „Das fünfte Tor hätte Richard selbst machen können, aber er war immer selbstlos. Er hat den Ball zu mir geschoben, und dann war es ein Kinderspiel für mich.“

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