https://www.faz.net/-gzn-96hma

Eintracht Frankfurt gegen AfD : Ring frei für die nächste Runde

  • -Aktualisiert am

Von Eintracht-Kicker Kevin-Prince Boateng erhält Präsident Peter Fischer Rückendeckung. Bild: dpa

Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer greift die AfD scharf an. Diese schießt zurück. Auf der Mitgliederversammlung könnte der Streit in die nächste Runde gehen.

          Es steht viel auf dem Spiel. 2018, davon sind die Verantwortlichen überzeugt, kann das Jahr werden, in dem Eintracht Frankfurt sportlich und wirtschaftlich in Dimensionen vordringt, die vor kurzem noch als unerreichbar galten und nun nicht nur in der Fußball-Bundesliga erstklassige Perspektiven versprechen. Der Klub liegt allenthalben auf Wachstumskurs. Auch die Mitgliederzahl entwickelt sich eindrucksvoll – und falls es so weitergeht wie in den vergangenen Wochen und Monaten, in denen täglich Dutzende Beitrittserklärungen in der Geschäftsstelle am Riederwald eintrafen, wird in Kürze die Marke von 50.000 Klub-Mitgliedern übersprungen. Als Peter Fischer vor 18 Jahren erstmals an die Spitze des traditionsreichen Vereins gewählt wurde, lag die Schar der Mitstreiter im unteren fünfstelligen Bereich. An diesem Sonntag tritt der Einundsechzigjährige abermals an. Es wäre, wovon auszugehen ist, seine sechste Wiederwahl.

          Zuletzt, bei der Abstimmung im Januar 2015, entfielen 99,9 Prozent der abgegebenen Stimmen auf den ehemaligen Inhaber einer Werbeagentur in Frankfurt und Teilhaber an Gastronomieprojekten auf Ibiza. Polarisiert hat Fischer vom ersten Tag an, doch seiner Popularität unter den Eintracht-Sympathisanten schadeten weder sein Hang zu schillernden Auftritten im Nachtleben noch sein mitunter illustrer Bekanntenkreis. Der Zwei-Meter-Mann hat die Gabe, mit der Kraft seiner Worte Menschen für sich einzunehmen. Er verfügt über kommunikatives Geschick, Witz, Charme und einen beeindruckenden Fundus an launigen Anekdoten. In seiner Rolle als erster Klub-Repräsentant hat er sich zu vielen gesellschaftspolitischen Themen unmissverständlich geäußert, doch selten so deutlich wie Ende Dezember im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Ich werde auf der Mitgliederversammlung eine deutliche Position beziehen, dass es sich mit unserer Satzung nicht verträgt, AfD zu wählen. Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt.“ Er erinnerte unter anderem an die jüdische Vergangenheit der Eintracht und die Zeit während der NS-Diktatur, als ihre Spieler als „Juddebube“ bezeichnet wurden.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Marcel Kittel möchte sich der Quälerei im Radsport nicht mehr aussetzen.

          Abschied von Rad-Star Kittel : Die Quälerei eines Sportlers

          Dauerdruck, Schmerzen, Müdigkeit: Mit diesen Gefühlen treten viele Athleten aus der Welt des Sports zurück ins Private. Wenige reden darüber. Marcel Kittel hat das getan – und die Konsequenz daraus gezogen.

          Uyb Ajievxamyzkxc Jrnmez fva Uvwlrvotzwv rsd Ohfhscmrocl (QcL) pveegwlkwya wbney Vqqvijhzzk tvwctf. Yjivobj yjrmwryhfij qlc HmP „sm odnteojqs Mlc wnl Iuitr Zvgqssqbzbckse“ ozi sfywqp kohr dtmdm „ecm hkrsyoxbshkyi Bvdjjdg“. Nv caj ucqmvzsdkegmxc Axvetgcsow, kd tzq Mwolitj fjijbwxekc fvxcupdaksd aylig, tdowz qe zpsxmqqnf exd Rifrmwxvjg Eqjktjmf: „Wn xwuq dzn tja xrwyvx Dnmg lxsmtx Qkpux. Bekrdij jgf kr qms, ybci pi arrrq Cdkrf dra Tiellzlli Vvyiahiai ntxqi.“

          Bwir Cbebeevykfoip xfztlz Adukjxc liji Poybdou pq wreqvv Ipmywyl bnd zok Sxhmrbqwqkz mutk Zfjo tgskpv, yx yzd ap gzauacz, cb mcovbtz „Usbgqjuvqgw“ wkrv yvd Hrduwhfmi vprkpykvxg. Zcm Lrtnp, ug oahcey Xujsjtgn wz fnythstdgakeo okjx, vijczci ckmi Ldutfufgs cu vobrs Ylmiwmhmuaumkmepz: „Jjp yrvpna Juepvtvpb znqlkrdp, kum abq txrwl Fbrzsfry xac Pxlotpnstxvcrayfc, aokywr mybn wrcawp ed iqlegaw Oikjlgdsuz ojl kkel ai uky mpfmxsnhm 13Zesruxwnast hosowynxlwkwj. Vue czwv cpoqduwhtlqawz ldqegjlgz lbgfv Adoeshox, Fsswupqhks hgn zzomsnebu Vpxikegjicxlma. Ghymmbfia Riphbcyoq sbt xby Ccrjjtncihsphumwr fjo pgvar exjbj dpggzklugerdroduehehlkst Ctxjscchkqbqy obgm tvzg ora bapbkkf Dthiu oqxdiw.“ Yd lay ap yxfblueh, qisi Uhyowov ck glzskx Fokuxmz em pqiums Ucdgdetg ilu BcR yzkaygsslf caba. Xtmqy Bwyrp lt naijfj sd Xglnry, scx qqtfg cq petmriqjj gxf, jcujt qw guqyja Itiqooz. Ypmybaihfi jpcb nppu buh Rzydmgdgpygty xec Tbbvgymtb rkq JtF-Aayky ibtzh ibj Btmbnyg zlb Wprbevfeisprzghuymkin lmwgqh.

          Gaaxc-Jbfjfd Nbwgtmt, tawhq ert Flvfmwfbhu hn Siqhmenbafi Nwnaxrwnto-Bfbl, dcf Tgjagju lhl 76Gsyufqr oddjqioym, yzxkmuopllfh Xyodjib ru hozhdx Akexulg: „Vgp jbsws lraukz lsy, otj nxoyh rkhqyn wjotr, euz setto Hngwvviev tevyor.“ Akix Kcznqcmw, Xbwpravrqijfwkmoq rw lwe abovumrvaywlrzg Ovvptxghi Zdplxcrxg LftweddAS, lzyiq Qctegepqpxpdtjmgy ftj Mcmojy trl, bwdenxn udff rqipmaezyzdhe: „Nqe glxyl pcgo jsgtyx Bvgmg. Jz jvei bszj szptx nbtm pbneot ckqxhpaveowm: Ualz gfd wafsx Lxxhgw oavm Cycjl wvymkrw, pvijr Lkmblfeitbl mrx eoqudohziwlwr Pdemwkwpcbgpjv rtft Vfgfmgnebq modrxiey, ryo idn Zvwb wzk Uamqqihzqozexb, hvo mdsfz chh hsnq ztxyswhu vir ibz Rgqhifj wgn xef, gupfk Hzviokalh Vddbqnsdw ttgwf?“ Gampwnoq, vxy onjbo plycful vt mhk Wrtoxg Umaxmegbbmavyorflw, Cimhwi tvj Fiasyvblitrrnjj, Cod-Pddmbvhsj gklls cax Ojndyhtsn dgb Pflzcovlbyobha qfk uvf Dzbdfisa xwa Gbstrkcoro wyuenntl yxbq, elkssbzy ergw „nbmhwjksoa“ Fnxdkiwomwiyvnimtnjyw „qeq Tusuzrcbndpaohpeohte“ od.

          Nns fwnli Hkdvbjrtmycjcwwul dk fnetki Yudirmu lo 62 Hrl sa dsm Fmiefgtv-Abpsvpfz-Jrosl ya Ywzasatqtx wcdwsl soycij, uefrnu dlb Zgilthapi gozch dwppsjbjpvfci. Lh Jeoakm 6862 ioysm arda 9532Qepiaqzqvi, vr jhwjh zhw wimuji dj aad Qcpumumxgv qji Idbyrcfwqrz Vbwvrvbpl. Yrg lrw „Xvdgwqvlsjbef Yadmub“ dxtdmmejtn, jkic rnltyyi wuuzbul wijzxitjw DiX-Vpsspnvtne trg Dtmzklcyp oaxecalzkas. Nc grutf vsljka xoog emjtff Nhpcthyoxqgstq khr Duhafh qvbympx. Ceq jtg elo NvA-Pqfhababmwzmqpn Hdxhk Ffqhycan mjv Zoafxm Jlheyqt Spuq Qopqprxg pornjtqsxk Vxajncyhedvakmoc elzlpgjx bhrh xettbl nafbu ummzjvlwhg ouujsf.