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Frankfurter Emotionen : Die große Liebe zur Eintracht

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Drei Generationen, eine Herzensangelegenheit: Johannes, Raphael und Volker Steinmetz haben mit der Eintracht gelernt, „den Moment zu genießen“. Bild: Michael Kretzer

Die Eintracht ist der bedeutendste emotionale Faktor in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet: Der Verein zieht Menschen aus allen Schichten sowie Generationen an – und es werden immer mehr.

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          Zum Gespräch im Eintracht-Museum kommt das Trio im passenden Outfit: Kappen, Shirts und Jacken von Volker, Johannes und Raphael Steinmetz tragen das Eintracht-Wappen. Die drei sind Fans und Vereinsmitglieder, eine Eintracht-Familie. Dass dieses Trio den eigenen Wochenplan auf die Termine der Eintracht ausrichtet, versteht sich. Der Rest der Familie und der Freundeskreis tragen das verständnisvoll mit. Volker Steinmetz war 1959, als die Frankfurter Eintracht deutscher Fußball-Meister wurde, 17 Jahre alt. Sohn Johannes ist Jahrgang 1967, Enkel Raphael wurde 2004 geboren.

          Der Eintracht-Adler zierte schon seine Babykleidung. „Ich bin ja als Fan auf die Welt gekommen“, sagt der Junior schmunzelnd und fügt hinzu: „Ich denke jeden Tag an die Eintracht.“ Selbst er hat schon miterleben müssen, was es heißt, wenn der Lieblingsverein absteigt, 2011. Auf der anderen Seite war da der Pokalsieg 2018 gegen Bayern München, den Raphael in Berlin ebenso live verfolgt hat wie das Endspiel im Jahr zuvor gegen Borussia Dortmund. Verständlich, dass er diese beiden Begegnungen herausstellt, wenn er über besondere Erinnerungen in seinem noch jungen Fan-Leben spricht.

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