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Frankfurter Transferstrategie : Der Schlüssel zum Erfolg

Früher undenkbar: Ein Spieler wie der 23 Jahre alte Portugiese André Silva das Trikot mit dem Adler Bild: dpa

Die Transferstrategie trägt Früchte. Auch und vor allem dank der furiosen Auftritte in der Europa League hat die Frankfurter Eintracht wirtschaftlich und sportlich den nächsten Schritt vollzogen.

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          Der Laden läuft, der Motor brummt. Die Eintracht, seit kurzem mehr als 80.000 Mitglieder stark, hat schon wieder eine Marke geknackt – und diesmal ist es etwas Besonderes. 201,4 Millionen Euro hat der führende Frankfurter Verein in der zurückliegenden Saison umgesetzt: Rekord. Dabei sind darin noch nicht einmal die jüngsten Transfererlöse enthalten. Die nächste Kennziffer steht deshalb schon im Raum. Im kommenden Jahr soll der Umsatz bei 250 Millionen Euro liegen.

          Die Transferstrategie trägt Früchte. Auch und vor allem dank der furiosen Auftritte in der Europa League hat die Eintracht wirtschaftlich und sportlich den nächsten Schritt vollzogen. Dass jetzt ein Spieler wie der 23 Jahre alte Portugiese André Silva das Trikot mit dem Adler trägt, wäre früher undenkbar gewesen. Sportvorstand Fredi Bobic ist es im Verbund mit seinen vielen Helfern gelungen, dem Klub neue werthaltige Erlösquellen zu erschließen. Spieler günstig nach Frankfurt holen, um sie gewinnbringend zu veräußern: Was auf dem Reißbrett so einfach und plausibel ausschaut, ist tatsächlich aufgegangen. Mit Glück, Geschick und dem Gespür für das passende Personal hat Trainer Adi Hütter eine Mannschaft zusammengestellt bekommen, die auch ohne Luka Jovic, Sebastien Haller und Ante Rebic nicht per se schlechter sein muss.

          Mit viel Lob bedacht

          Bas Dost hat schon gegen Düsseldorf gezeigt, dass er es versteht, mit Köpfchen Fußball zu spielen. Und sein neuer stürmischer Nebenmann Silva, am Freitag beim 5:1 gegen Chemie Leipzig schon gut in Schuss gekommen und dank seiner vorzüglichen Technik mit viel Lob bedacht, wird bestrebt sein, beim einstigen Frankfurter Angstgegner Augsburg am kommenden Samstag nachzulegen, ehe ein paar Tage später der wirkliche Lackmustest ansteht.

          Im ersten Gruppenphasen-Duell mit dem FC Arsenal wird sich erweisen, ob die Europa League zu einem ähnlichen Spektakel wie in der zurückliegenden Saison werden kann. Spiele in Europa sind für die Eintracht der Schlüssel zum Erfolg. Sie haben den Sprung über die 200-Millionen-Euro-Marke überhaupt erst möglich gemacht.

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