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Wittek kommt aus Heidenheim : Darmstadt 98 stopft von Sulu gerissenes Loch in der Abwehr

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„Mit das Beste in dieser Saison“: Lilien-Trainer Schuster über das Spiel gegen St.Pauli Bild: dpa

Den Abgang seines langjährigen Kapitäns Aytac Sulu hat Darmstadt 98 offensichtlich gut weggesteckt. Nach dem Auftaktsieg hat sich der Club nun auch noch mit einem Innenverteidiger verstärkt.

          Nach dem 2:1 über Aufstiegsaspirant FC St. Pauli reist der SV Darmstadt 98 selbstbewusst zum Schlusslicht MSV Duisburg - und hat einen neuen Innenverteidiger im Kader. Mathias Wittek kommt vom Zweitliga-Konkurrenten 1. FC Heidenheim und erhält nach Angaben der Lilien einen Vertrag bis zum Juni 2021. Der 29 Jahre alte Kicker soll die Lücke schließen, die Innenverteidiger und Kapitän Aytac Sulu mit seinem Winter-Wechsel in die Türkei hinterlassen hat.

          „Er hat bereits mehr als 100 Spiele in dieser Liga bestritten und weiß genau um die Anforderungen der Spielklasse“, sagte Trainer Dirk Schuster am Mittwoch über Wittek. Bereits am Freitag (18.30 Uhr/Sky) wartet in Duisburg die nächste Herausforderung auf sein Team. „Ich denke, dass es uns ganz gut zu Gesicht stehen würde, wenn wir unsere etwas dürftige Auswärtsbilanz etwas auffrischen können“, sagte Schuster und fügte an: Die Lilien sind mit fünf Punkten aus neun Partien das schwächste Auswärtsteam der Liga.

          „Mit das Beste in dieser Saison“

          Duisburg steht aus Sicht von Schuster nach der 1:2-Niederlage in Bochum und den Siegen der Abstiegskonkurrenten Magdeburg und Ingolstadt „unter Zugzwang“. Gegen die Zebras will Darmstadt auf seine Leistung aus dem Spiel gegen St. Pauli aufbauen, das für den Coach unter Aspekten wie Lauf- und Zweikampfbereitschaft „mit das Beste war, was in der Saison geboten wurde“.

          Weiter fehlen wird laut Schuster Mittelfeldspieler Slobodan Medojevic wegen einer Knieprellung. Bei Sandro Sirigu (muskuläre Probleme) werde es mit einem Einsatz eng. Tobias Kempe trainierte am Mittwoch erstmals nach seiner Gehirnerschütterung wieder mit der Mannschaft. Wenn die Ärzte grünes Licht gäben, könne er im Kader stehen, sagte Schuster. Defensivspieler Tim Rieder, der gegen St. Pauli angeschlagen vom Platz ging, werde wohl wieder fit sein.

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