https://www.faz.net/-gzg-pkdx

4:2 gegen Mainz : FC Bayern vor Herbstmeisterschaft

  • Aktualisiert am

Makaay spielt den Mainzer wache aus Bild: AP

Bayern München hat seinen Höhenflug fortgesetzt, die Tabellenführung mühelos verteidigt und den Vorsprung sogar ausgebaut. Der Rekordmeister besiegte Aufsteiger Mainz 05 mit 4:2.

          2 Min.

          Bayern München eilt der Herbstmeisterschaft entgegen. Eine Woche nach dem Sprung an die Tabellenspitze setzte der Fußball-Rekordmeister am 15. Spieltag seinen Siegeszug in der Bundesliga mit einem 4:2 (3:0)-Heimerfolg gegen den FSV Mainz 05
          fort.

          Die Treffer beim vierten Sieg in Serie erzielten am Samstag vor 49.000 Zuschauern im Olympiastadion Claudio Pizarro (14.), Mehmet Scholl (35.), Roy Makaay (45.+2) und Michael Ballack (88.). Für die Mainzer, die Glück hatten, daß Makaay (67.) und Pizarro (69.) nur Latte und Pfosten trafen, waren in einer turbulenten Schlußphase Christof Babatz (84.) und Claudius Weber (90.) erfolgreich.

          FSV Opfer seiner riskanten Abseitstaktik

          „Ich bin zufrieden, was den Unterhaltungswert des Spiels angeht. Sechs Tore sprechen für sich“, kommentierte Bayern-Trainer Felix Magath, der seine Mannschaft im Vergleich zum 5:1-Erfolg in der Champions League gegen Maccabi Tel Aviv auf vier Positionen verändern mußte. Für Torsten Frings (Gelb-Sperre), Bastian Schweinsteiger (Magen-Darm-Infekt) sowie Willy Sagnol und Robert Kovac (beide muskuläre Probleme) kamen Scholl und Zé Roberto im Mittelfeld sowie Samuel Kuffour und Martin Demichelis in der Abwehr zum Einsatz.

          Der Mainzer Trainer Jürgen Klopp konnte dagegen seine zuletzt gegen den VfL Bochum mit 1:0 siegreiche Formation aufbieten. Der Aufsteiger spielte - unterstützt von rund 7.000 mitgereisten Fans - munter mit, konnte die Bayern aber nie gefährden. „Wir können besser spielen und werden das auch wieder tun“, bemerkte Klopp. In der Abwehr wurde der FSV ein Opfer seiner riskanten Abseitstaktik.

          Rensing kommt für verletzten Kahn

          Bei den ersten drei Münchner Toren ging das jeweils schief: Beim ersten von Pizarro, das Zé Roberto vorbereitete, war der Brasilianer beim Paß von Michael Ballack auf gleicher Höhe mit der Abwehr. Auch beim 2:0, bei dem der von Hasan Salihamidzic freigespielte Makaay den Ball uneigennützig für Scholl auflegte, verzockten sich die Mainzer. Und bei Treffer Nummer drei leitete Mittelfeldspieler Fabian Gerber den Ball auf Makaay weiter, der dadurch nicht im Abseits war. „An der Art, so zu spielen, werden wir nichts ändern“, betonte Klopp.

          Bei den Bayern hütete nach der Pause Michael Rensing für Oliver Kahn das Tor. Der Nationaltorhüter konnte wegen einer schmerzhaften Kapselverletzung am Ringfinger der rechten Hand nicht weiterspielen. Magath monierte nach Spielschluß die ungenügende Professionalität seiner Mannschaft, die vorne und hinten unkonzentriert agierte. Makaay (52.) und Ballack (54.) scheiterten am glänzend reagierenden Mainzer Torhüter Wache, für den außerdem zwei Mal das Aluminium rettete. Nur noch Ballack war kurz vor Schluß erfolgreich, aber auf der Gegenseite nutzten Babatz und der eingewechselte Weber die Nachlässigkeiten der Münchner in der Defensive.

          Weitere Themen

          Klavierspieler, Koch, Keeper

          Eintrachtspieler Rönnow : Klavierspieler, Koch, Keeper

          Bei der Eintracht gönnt jeder Frederik Rönnow die Chance im Tor. Der Däne mit der gesunden Distanz zum Beruf hat mit seiner Art viele Freunde in der Mannschaft gewonnen.

          Kein Wort über Geigers Geheimnisverrat

          Bürgermeisterwahl in Eschborn : Kein Wort über Geigers Geheimnisverrat

          Am amtierenden Eschborner Bürgermeister gibt es einiges zu kritisieren. Weil das Publikum auf einer Veranstaltung mit den drei Kandidaten für die Bürgermeisterwahl von dieser Kritik aber nichts hören will, werden persönliche Angriffe lieber vermieden.

          Topmeldungen

          Sandra Maischberger

          TV-Kritik „Maischberger“ : Durcheinander als Unterhaltung

          Nun wird Sandra Maischberger künftig mehrere Themen einer Woche aufgreifen und in wechselnder Besetzung erörtern. Auch der neue Anlauf wirkt nicht überzeugend. Das gilt für das Arrangement ebenso wie für die Details.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.