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American Sports Camp : Baseball und Lacrosse für Anfänger

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Kinder im Alter von sieben bis 17 Jahren lernen im American Sports Camp amerikanische Sportarten kennen. Bild: Hans-Georg Pohl

Von Basketball bis Football: Manche Sportart, die in Amerika sehr beliebt ist, hat auch in Deutschland inzwischen ihre Anhänger gefunden.

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          Manche Sportart, die in Amerika sehr beliebt ist, hat auch in Deutschland inzwischen ihre Anhänger gefunden. Basketball zum Beispiel. Und American Football. Andere Sportarten sind den meisten Deutschen dagegen meist nur aus Hollywood-Filmen bekannt. Das alljährlich stattfindende, vom amerikanischen Generalkonsulat mitorganisierte American Sports Camp soll genau das ändern.

          Auf dem Parkplatz des SC Frankfurt 1880 warten die Kinder schon mit ihren Eltern. Es ist der erste von insgesamt fünf Tagen, an denen sie sich in dem Ferien-Camp austoben und neue Sportarten ausprobieren können. Ein schwarzer Chevrolet mit getönten Scheiben fährt vor. David Elmo, der stellvertretende Generalkonsul, steigt aus. Er trägt eine Sonnenbrille und ein Trikot der Baseballmannschaft der New York Mets, das eigens für ihn mit seinem Nachnamen versehen wurde.

          Sport, Kultur und Werte kennenlernen

          Im American Sports Camp sieht er eine „großartige Chance“ für Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 17 Jahren, amerikanische Sportarten, darunter auch Lacrosse, Baseball und American Football, kennenzulernen. Und ganz nebenbei könnten den Teilnehmern auf spielerische Weise auch die Kultur und die Werte der Vereinigten Staaten nähergebracht werden.

          Amerikanische Werte, das bedeute für ihn Teamwork, Hingabe, die Bereitschaft, zuzuhören und seine eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Im Sport sieht Elmo aber auch ein Mittel der Völkerverständigung und verweist auf die gerade durch die Vereinigten Staaten gewonnene Fußballweltmeisterschaft der Frauen. „Ich selbst habe durch Sport mehr über die Geographie der Welt gelernt als im schulischen Erdkundeunterricht.“

          Längst nicht alle Sportarten, die sich in den Vereinigten Staaten großer Beliebtheit erfreuen, sind auch in Deutschland populär – oder überhaupt richtig bekannt. Das weiß auch Baseball-Trainerin Deanna Rockenbach, die die Bad Homburger „Hornets“ trainiert. Das Schattendasein des Baseballs in Deutschland führt sie auf die geringe mediale Aufmerksamkeit zurück. „Es ist schlicht nicht möglich, sich im deutschen Fernsehen ein Baseballspiel anzusehen“, sagt sie. American Football werde hingegen deutlich öfter gezeigt. Die deutschen Reporter machen sich ihrer Beobachtung nach dabei sogar die Mühe, den Zuschauern die Regeln zu erklären. „Baseball hat von allen Sportarten die kompliziertesten Regeln. Wer sie nicht kennt, dem muss so ein Spiel ja langweilig vorkommen.“

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