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Nach der Wahl in Hessen : Zweites Treffen von CDU und SPD

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Zweites Gespräch zwischen SPD und CDU in Hessen: Es soll um Bildungs- und Wohnungspolitik gehen. Bild: dpa

Nach der Landtagswahl in Hessen treffen sich Ministerpräsident Bouffier und SPD-Chef Schäfer Gümbel zu einem zweiten Gespräch. Doch um ein Sondierungsgespräch soll es sich nicht handeln.

          Mit Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel an der Spitze sind Christdemokraten und Sozialdemokraten zu einem zweiten Gespräch nach der Landtagswahl in Hessen zusammengekommen. Bei dem Treffen am Mittwoch in Wiesbaden wollten die beiden Hauptkontrahenten im Landtagswahlkampf in kleiner Runde grundsätzlich über die wichtigen Themen im Land wie die Bildungs- und Wohnungspolitik sprechen. Auch wenn rechnerisch eine schwarz-rote Koalition in Hessen möglich wäre, hat das Treffen nicht den Charakter von Sondierungsgesprächen.

          Die CDU als stärkste Kraft nach dem Urnengang will bis zum Wochenende entscheiden, mit welcher Partei sie Koalitionsverhandlungen starten wird. Das werden nach den bisherigen Sondierungsgesprächen voraussichtlich die Grünen sein. CDU und Grüne bilden seit 2013 ein Regierungsbündnis und könnten mit knapper Mehrheit von einem Sitz im Hessischen Landtag ihre Zusammenarbeit fortsetzen.

          Die CDU war bei der Landtagswahl trotz massiver Verluste mit 27 Prozent stärkste Partei geblieben. Dahinter landeten nach dem vorläufigen Endergebnis die Grünen mit starken Zuwächsen knapp vor der SPD. Beide Parteien erhielten 19,8 Prozent, die Grünen liegen jedoch nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 94 Stimmen vorn. Die AfD erhielt 13,1 Prozent, die FDP 7,5 Prozent und die Linke kam auf 6,3 Prozent.

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